Auffälliges Verhalten: Verschärfte Sicherheitsbedingungen im Kandaouroff-Prozess
BOCHUM/HALTERN Unter verschärften Sicherheitsbedingungen ist am Freitag der Prozess um den Kopfschuss-Tod des Seehof-Chefs Klaus Kandaouroff (80) fortgesetzt worden. Hintergrund: Es soll angeblich Anzeichen für einen geplanten Fluchtversuch des Angeklagten Volker H. gegeben haben.
Hans Reinhardt: „Der mehrfach geäußerte Wunsch des Mandanten nach externer Arztbehandlung hat in der JVA offenbar Anlass zu Bedenken gegeben.“ Da H. im Gefängnis zudem in der Hackordnung eine der oberen Positionen eingenommen haben soll, schrillten bei den Verantwortlichen die Alarmglocken.
Zusätzliche Sicherheits-Schleuse
Der 47-jährige H. habe jedoch, so Reinhardt, mit Blick auf seine Krebserkrankung nur eine Behandlung durch seinen Vertrauensarzt gewünscht. Das Gericht hatte für Zuschauer eine zusätzliche Sicherheits-Schleuse aufgebaut. Außerdem soll H. von Spezialkräften der Polizei zum Gericht gefahren worden sein.


















