Wahlkampf: Bürgermeisterkandidaten stehen hinter der Jugend
ASCHEBERG Wie halten Sie's mit der Jugend? Die Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA) hatte am Mittwochnachmittag die beiden Bürgermeisterkandidaten Bernd Haverkamp (Einzelbewerber) und Dr. Bert Risthaus (CDU) zu einem Gespräch in ihre Räume eingeladen.
Das OJA-Team hatte die beiden Bürgermeister-Kandidaten Bernd Haverkamp und Dr. Bert Risthaus zu einem Gespräch über die Lage der Jugend eingeladen. (Foto: Wolfgang Gumprich)
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Kein Platz für eine Disko
Fehlender Platz ist derzeit das größte ungelöste Probblem, mit dem sich die hauptamtlichen Kräfte Uta Kerkhoff, Wencke Lemcken, Dirk Hermann und die Schulsozialarbeiterin Teresa Raters herumquälen. "Wir würden gerne viel mehr anbieten und unternehmen, aber wir haben keinen Platz". Selbst für einen "Klassiker der Jugendarbeit" - die Disko - gebe es keinen Raum. So sei die OJA gezwungen, viele Veranstaltungen außerhalb der Räumlichkeiten am Bahnhofsweg anzubieten.
Unterschiede ließen sich eher in der Grundausrichtung der Kandidaten ausmachen. Während Risthaus die Jugendarbeit als ein Teil von Schule - Verein - Freizeit sieht, möchte Haverkamp bereits im Kindergarten ansetzen, bei der "ersten Erziehungsstelle außerhalb der Familie". Er regte jährliche Ausschusssitzungen speziell für Jugendliche an, eine Schülermitverantwortung auf Ortsebene als Ideengeber. Risthaus favorisiert hingegen Projektarbeit mit den Jugendlichen "in schlanken Strukturen", kein weiteres politisches Gremium.
Schulsozialarbeiterin erfüllt wichtige Aufgaben
Offene Türen lief Teresa Raters bei Risthaus und Haverkamp ein. Die Schulsozialarbeiterin betreut seit zwei Jahren die Jugendlichen an den beiden Sekundarschulen, erhielt gerade eine Vertragsverlängerung über weitere zwei Jahre. Beide Kandidaten halten dies für eine Arbeit, die immer wichtiger werde. Haverkamp möchte als Bürgermeister das Land NRW überzeugen, diese Stelle dauerhaft einzurichten.
















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Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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