Profilschule Ascheberg: Neue Schulform gestartet - Große Freude bei den Schülern
ASCHEBERG Nun ist es Realität: Mit der Profilschule Ascheberg hat am Mittwochvormittag die erste NRW-weit genehmigte Sekundarschule ihren Betrieb aufgenommen.
Vor der offiziellen Eröffnung der Profilschule Ascheberg feierten Lehrer und Schüler, Eltern und Gäste einen ökumenischen Gottesdienst. (Foto: Arndt Brede)
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Was Ministerin Löhrmann zu erwarten war. „Für mich ist heute so etwas wie ein Erntedankfest“, verriet sie den zahlreichen Medienvertretern am Rande des Festaktes. In ihrer offiziellen Rede präzisierte sie diese Aussage: „Endlich können wir die Früchte harter Arbeit ernten.“ Sie erinnerte an den langen Weg bis zum Start der Profilschule. Von den politischen Diskussionen, ob ein solcher Schulversuch überhaupt genehmigungsfähig sei, bis hin zum Schulkompromiss in NRW, der in die gesetzliche Grundlage zur Verankerung der so genannten Sekundarschule münden wird.
Zwölf Gemeinschaftsschulen in NRW
Insgesamt gingen am Mittwoch zwölf Gemeinschaftsschulen in NRW an den Start. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Süssmuth zögerte überraschenderweise nicht, die Grünen-Ministerin für ihr Engagement für die Profilschule zu loben: „Gut, dass es Sie gibt, Frau Ministerin“, sagte die CDU-Politikerin. „Für mich ist heute ein äußerst beglückender Tag“, führte sie aus. Das längere gemeinsame Lernen, wie es in der Profilschule möglich ist, werde verhindern, „dass Kinder nach der vierten Klasse traurig sind, weil sie nicht zum Gymnasium gehen dürfen“.
Die Profilschule mit ihrem pädagogischen Konzept sei so etwas wie „eine Reform von unten, eine kleine Rebellion“ in der Bildungslandschaft Nordrhein-Westfalens. Ein Schulmodell, das nicht von Experten und Politikern übergestülpt worden, sondern aus der Gemeinde Ascheberg selbst erwachsen sei. Und ein Konzept, das „nicht immer die Unterstützung von führenden Politikern meiner Partei bekommen hat“. Aber, so verkündete Rita Süssmuth lächelnd: „Meine Partei hat dazu gelernt.“
Schüler sollen experimentierfreudig sein
Sylvia Löhrmann würdigte die Pionierarbeit Aschebergs: „Ascheberg hat entscheidende Impulse gegeben.“ Und diese Vorreiterrolle habe die Gemeinde beibehalten. „Sie haben Vorbildcharakter für die Entwicklung und Gründung anderer Schulen im Land“, sagte die Ministerin mit Blick auf Aschebergs Bürgermeister Dr. Bert Risthaus.



















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)










