Verkehrsplanung: Zahl der Autofahrten sind minimal gestiegen
HERBERN Die jüngsten Verkehrsdaten für Herbern stützten den Entscheid, keine Umgehungsstraße zu bauen. Denn es habe in den vergangenen fünf Jahren nur eine leichte Steigerung gegeben, so Dezernent Klaus van Roje.
Der Straßenverkehr hat gegenüber der letzten Zählung nur leicht zugenommen. (Foto: RN-Archiv Arndt Brede)
- Foto-Wettbewerb: Stimmen Sie ab Wir suchen den coolsten Bollerwagen
- Unfall auf der K56 17-Jährige fährt auf haltendes Auto auf
- Thomas Großerichter Mit dem Rad in weniger als 100 Tagen um die Erde
- Feuerwehreinsatz Brand im Futterhaufen
- Münsterland e.V. Vorbei an Schloss Westerwinkel auf der 100 Schlösser Route
Er stellte am Donnerstagabend im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss die Zahlen der jüngsten Erhebung vor, die allerdings aus Sommer 2010 datieren. Van Roje: "Im Gebiet der Gemeinde ergibt sich demnach prozentual etwas mehr Verkehr."
Für Herbern sieht das Bild uneinheitlich aus. Am Kreisverkehr notierten die Zähler mit 5233 Fahrzeugbewegungen 2010 zwei Prozent mehr Autos als fünf Jahre zuvor. Der Dezernent: "Das liegt noch innerhalb der Fehlertoleranz."
Mehr Verkehr durch Umleitung
Eine deutliche Steigerung von 2005 auf 2010 ergab sich an der Zählstelle Horn-Werner-Straße (B54) westlich der Autobahnbrücke: von 4800 auf 6000 Fahrzeuge pro Tag. Van Roje hat eine Vermutung, woher die 23-prozentige Steigerung kommt: "Es gab zu der Zeit in der Nähe eine Straßenbaumaßnahme. Wahrscheinlich war das Umleitungs-Verkehr."
Denn auch die beiden anderen Erhebungs-Punkte in Herbern sind unauffällig: Am Ortsausgang Herbern in Richtung Werne waren im Sommer 2010 im Schnitt pro Tag 7800 Fahrzeuge und damit sieben Prozent mehr (2005: 7200) unterwegs. An der B 54 im Norden Richtung Münster waren es acht Prozent weniger: Die Zahl sank von 2316 auf 2131.
Keine Auswirkung auf Verkehrsplanung
Eine ähnliche Tendenz ergab die Zählung für die gesamte Gemeinde Ascheberg. Klaus van Rojes Fazit: "Die Zahlen haben keinen Auswirkungen auf unsere Verkehrsplanung der Gemeinde."
Warum die im Sommer 2010 erhobenen Werte erst jetzt vorliegen, wusste der Experte auch nicht zu erklären. Van Roje: "Das müssen Sie schon den Landesbetrieb fragen."
















![Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)










