Spielplatz Aulkestraße: "Das ist keine Diskussionskultur"
KIRCHHELLEN Für mehr viele Bürger war die Sitzung der Bezirksvertretung bereits nach wenigen Minuten so uninteressant, dass sie den Saal verließen. Sie hatten sich eine Klärung der Fragen rund um den Spielplatz an der Aulkestraße versprochen - stattdessen gab es eine Debatte über die Beratungsfolge.
Die Beantwortung der Fragen bekam jedoch zunächst der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltausschuss auf die Tagesordnung. Und das schon am 29. November vergangenen Jahres. Die Sitzung der Kirchhellener Bezirksvertretung im Dezember war mangels Themen ausgefallen und selbst jetzt im Februar war der Spielplatz nicht Teil der Tagesordnung.
Befremden
Willi Kaminski (SPD) äußerte sein Befremden darüber, dass „die Verwaltung nicht erst den Initiator informiert, sondern einen anderen Ausschuss.“ Dass der Planungsausschuss die Angelegenheit wieder an die Bezirksvertretung verwies, irritierte Kaminski dabei weniger, als der einstimmig verabschiedete Antrag, dass die Bezirksvertretung der Stadt eine Kompensationsfläche vorschlagen solle, falls nicht auf dem Spielplatz gebaut werden könne.
Sie habe sofort protestiert, gab Dorothee Askemper (Foto, CDU), die als beratendes Mitglied im Planungsausschuss sitzt, zu Protokoll: „Wo kommen wir denn da hin, wenn Bezirksvertreter Gegenvorschläge für Vorschläge der Verwaltung machen müssen.“ Sigurd Köllner (Grüne) schloss sich dem an: „Das ist keine Diskussionskultur. Man kann nicht die eine Fläche gegen die andere ausspielen.“
Bottrop hinkt hinterher
Bezirksbürgermeister Margot Hülskemper gab zu bedenken, dass die Bezirksvertretung Kirchhellen bereits mehrere Spielplätze geschlossen habe. „Bottrop hinkt uns da hinterher.“








