Umzug der Bezirksvertretung?: "Ich bin sehr befremdet darüber, was durchs Dorf gegangen ist"
KIRCHHELLEN Das Brauhaus will expandieren - in die jetzigen Räumlichkeiten der Bezirksvertretung. Auf die will Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper aber nur verzichten, wenn adäquater Ersatz gefunden wird.
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BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Ärgerlich ist Hülskemper über Aussagen, dass die Räume kaum genutzt würden. „Die Bezirksvertretung tagt seit Jahrzehnten in unseren Räumen“, so Hülskemper. Die Parteien nutzten das Gebäude für Vorbesprechungen. Ebenso der Schachclub, die Musikschule oder weitere Vereine.
"Wanderzirkus"
Auch die in diesem Jahr wieder anstehenden Wahlen fänden stets in der Bezirksvertretungsstelle statt. „Wenn es nun heißt, die Bezirksvertretung tage hier ja nur vier Mal im Jahr, kann ich das nicht nachvollziehen.“
Falls man dem Wunsch des Brauhauses nachgebe, müsse es einen Ersatz geben, so Hülskemper. „Ich sehe nicht den Sinn darin, uns zum Wirthausparlament zu machen, indem wir im Brauhaus tagen, oder uns zum Wanderzirkus zu machen, der mal im Hof Jünger und mal im Waldpädagogischen Zentrum tagt.“
Keine Pläne vorgelegt
Das Brauhaus habe einen neuen Anbau an der Bezirksverwaltungsstelle angeboten. „Keine Luxusvariante, die ich laut Dorf-Funk fordere, nur Ersatz für Bestehendes“, so Hülskemper: „Bei manchen Äußerungen ist mir die Galle hoch gekommen.“ Man müsse Verwaltung und Bezirksvertretung arbeitsfähig erhalten. Alles müsse in gut erreichbarem Umfeld für alle präsent sein.“
Stadtsprecher Ulrich Schulze bestätigte auf Anfrage, dass es Gespräche mit einem Architektenbüro in dieser Frage gegeben habe. „Es wurde vereinbart, dass Pläne vorgelegt werden, das ist bis heute nicht erfolgt.“ Die Stadt müsse das Anliegen natürlich zunächst prüfen. „So eine Geschichte macht nur Sinn, wenn beide Seiten einen Vorteil davon haben.“
Politisches Votum
Sicher sei, dass solch eine Entscheidung nicht ohne politisches Votum erfolgen könne. Schulze: „Die Bezirksvertretung wird dafür natürlich mit ins Boot geholt.“









