Ostergottesdienst in St. Georg: Kirche in Gebärdensprache
LÜNEN Mit den Händen reden. Sehen statt hören: Rund 40 Menschen feierten Ostermontag in der Stadtkirche St. Georg einen stimmungsvollen regionalen Ostergottesdienst in Gebärdensprache.
Jeder Besucher erhielt zum Abschluss des Gottesdienstes ein Osterei. (Foto: Beuckelmann)
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Auch ohne Orgel besondere Stimmung
Beim Einzug in die Kirche wurden die Seelsorger Susanne Kuhles (Gelsenkirchen), Sabine Kuklinski (Bochum, Recklinghausen), Christine Brokmeier (Iserlohn) und Hendrik Korthaus (Datteln) angeführt von Gemeindesprecherinnen und -sprechern aus hörenden Gemeinden. Auch ohne Orgel entfaltete sich eine besondere Stimmung, was auch daran lag, dass die Besucher mit Enthusiasmus den Gottesdienst aktiv mitgestalteten durch Gebärdensprache. Gemeinsam wurde mit den Geistlichen gebetet, das Oster Halleluja oder das rhythmische Osterlied gesungen sowie das Sündenbekenntnis gesprochen. Es ging auch um Ostereier, vor allem aber um die Botschaft der Auferstehung Jesus.
Werben um Verständnis
„Es wäre schön, wenn mehr hörende Menschen die Gebärdensprache könnten“, wünschte sich Hans-Peter Herzog, Gemeindesprecher aus Iserlohn, der um mehr Verständnis füreinander warb.



























