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WBL räumen Straßen
Mit 100 Tonnen Salz und wenig Schlaf gegen den Schnee
Von Karl-Hein Knepper am 3. Januar 2010 12:34 Uhr
LÜNEN Die große Schnee-Attacke in der Nacht zum Sonntag haben die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) mit 100 Tonnen Streusalz, dem größtmöglichen Aufgebot von 27 Mann, drei Großräumfahrzeugen und einer dürftig geratenen „Mütze Schlaf“ ihrer Einsatzkräfte abgewehrt.
Der erste Schnee in Lünen
Dem Winterdienst geht das Salz aus.
Archiv-Foto: Goldstein
Bernd Meckeler, Einsatzleiter Winterdienst der WBL („Wenn ich zwei Stunden Schlaf auf dem Feldbett hatte, war das viel“), fühlte sich von dem weißen unberechenbaren Gegner draußen geblufft:

Doppelt geräumt

„Wir waren nach den ersten Schneefällen am Samstagabend so gegen 2.30 Uhr mit den Straßen der Räum-Stufe 1 schon durch und unsere Leute hatten die Pläne für die Stufe 2 bereits auf den Wagen, da setzte gegen 3 Uhr der ganz starke Schneefall ein. Was tun? Wir konnten die Stufe 2 vergessen und mussten die schon abgearbeiteten Straßen der Stufe 1 noch einmal bearbeiten.“

Zur Räum-Stufe 1 gehören etwa 135 Straßen und Plätze mit hoher Verkehrs-Priorität. Erst, wenn die geräumt sind, kommt die untergeordnete Stufe 2 an die Reihe.

Sichere Straßen

Die Polizei zog Sonntag Morgen für Lünen eine unspektakuläre Bilanz:„Nichts Größeres passiert, in Lünen gab es keine schweren Unfälle infolge des Schnees und der Glätte“, erklärte Erster Hauptkommissar Ulrich Zillgitt.

Bei der Lüner Feuerwehr hörte sich das ähnlich an:„Keine besonderen Vorkommnisse wegen der Schneefälle.“
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