"La Honra"-Protest: Motorrad-Club distanziert sich von Vorwürfen
LÜNEN Die Mitglieder des Motorrad-Clubs „La Honra“ fühlen sich kriminalisiert. Denn der von der Polizei mitgeteilte Rocker-Überfall auf eine Kneipe an der Parkstraße habe so nicht stattgefunden. Das sagt Marco Dovsek, Präsident von „La Honra“.
Marco Dovsek, Präsident des Motorradclubs "La Honra". (Foto: Fiedler)
Nach seiner Darstellung seien Freitag nach dem üblichen Clubabend in Horstmar etwa 40 Leute aus Dortmund und Lünen noch in die Stadt gegangen, um ein Bier zu trinken, zunächst in der Gaststätte an der Parkstraße. „Als wir reinkamen, gab es schon Streit zwischen dem Wirt und einigen Männern. Es ging offenbar um Geld. Dann bekam der Wirt eine Ohrfeige“, erklärt Dovsek.
Bislang keine Vorfälle
Weder er noch die Mitglieder seines Clubs hätten mit der Sache etwas zu tun gehabt. Noch bevor die Polizei kam, habe die Gruppe die Kneipe verlassen, sei dann noch in zwei andere Kneipen gegangen.
Dovsek vermutet, dass jemand aus der Kneipe an der Parkstraße ihn oder Mitglieder des Clubs belastet hat. Von der Polizei sei er aber bisher nicht befragt worden. „Im Gegenteil, ich bin Montag selbst zur Polizei gegangen und wollte wissen, was los ist“, so Dovsek. Er geht davon aus, dass die Sache nun für ihn erledigt ist.
Ärgerlich bleibe, dass sein Motorrad-Club in ein kriminelles Licht gerückt worden sei. „La Honra“, ein Unterstützer-Club der Bandidos-Rocker, habe in Lünen etwa 20 Mitglieder. Bei keiner Veranstaltung habe es bislang Ärger gegeben. Das war auch von der Polizei so bestätigt worden.



























