NA investiert 62,5 Millionen und schafft 40 neue Arbeitsplätze
LÜNEN Die Norddeutsche Affinerie AG (NA) wird mit dem Projekt KRS-Plus am Recycling Standort Lünen bis 2011 weitere 62,5 Millionen Euro in die Erweiterung des Kayser Recycling Systems (KRS) investieren. Dadurch werden auch 40 zusätzliche Arbeitplätze geschaffen. Das wurde am Dienstagmittag bekannt.
Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Drouven hatte am Dienstagmittag gute Nachrichten für Lünen. (Foto: Günther Goldstein)
"Das Projekt KRS-Plus trägt wesentlich dazu bei, trotz drastisch steigender Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit des Recycling-Standorts Lünen zu festigen und dessen Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern", sagte Dr. Drouven. Die Investitionen umfassen eine zweite Ofenanlage und damit die Umstellung des KRS-Prozesses von so genanntem Chargenbetrieb auf kontinuierliches Schmelzen. Die Gesamtkosten von 62,5 Millionen Euro beinhalten 17 Millionen Euro für Abgasreinigungsanlagen sowie andere Umweltschutzmaßnahmen.
Verdopplung der Verarbeitungsmenge geplant
Insgesamt hat das KRS dann eine Verarbeitungskapazität von bis zu 350.000 Tonnen pro Jahr. Mit 40 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die sich aus dem Projekt KRS-Plus ergeben, wird sich die Mitarbeiterzahl am NA-Standort Lünen um knapp 9 Prozent auf rund 500 erhöhen.
Teil des Programmes zur Emissionsminderung
Der Bau der neuen KRS-Lagerhalle ist Teil des 2006 mit den Behörden abgestimmten Emissionsminderungsprogramms, das damit im kommenden Jahr abgeschlossen wird.



























