Priester-Versetzung: Protest hat wohl wenig Erfolgschancen
LÜNEN Die Entscheidung des Erzbistums Paderborn, vier Priester aus Lünen abzuziehen, sorgt weiter für Gesprächsstoff - und Protest. Doch ein Blick in 20.000-Einwohner-Stadt Geseke zeigt, dass die Protestler wohl wenig Chancen auf Erfolg haben.
Geseke liegt gut 20 Kilometer vor Paderborn. Dort wurden im vergangenen Jahr drei Priester ausgetauscht. Auch dort schlug die Entscheidung hohe Wellen und sorgte für starken Protest.
3500 Unterschriften gesammelt
Die Geseker rebellierten. Sie sammelten Unterschriften, 3500 kamen zusammen. Dann mieteten sie Busse und fuhren im Januar 2010 nach Paderborn, um mit Erzbischof Becker über die umstrittene Personalentscheidung zu reden. 300 Geseker standen schließlich vor der erzbischöflichen Residenz.
Dort trafen sie den Bischof zwar nicht, übergaben aber seinem Sekretär Dr. Michael Menke-Peitzmeyer die Unterschriften und trugen ihm den Standpunkt der Gemeinden vor. Es passierte allerdings nichts.




























