Sekundarschule Brambauer: Rat entscheidet nach der Sommerpause
BRAMBAUER Die Stadt treibt die Gründung einer Sekundarschule in Brambauer weiter voran. Eine Projektgruppe mit Vertretern der Realschule und der Profilschule (Hauptschule) soll jetzt das pädagogische Konzept dafür erarbeiten.
In der Sekundarschule werden Schüler länger gemeinsam lernen. (Foto: dpa)
Nach der Sommerpause sind Entscheidungen des Ausschusses und des Rates gefordert. Gibt es Zustimmung, werde die Sekundarschule bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt. Sie könnte dann im Schuljahr 2013/14 an den Start gehen.
Sekundarschule rechtlich möglich
Seit Oktober 2011 erlaubt das Schulgesetz die Gründung von Sekundarschulen für die Jahrgänge fünf bis zehn (Sekundarstufe I) und gemeinsamem Unterricht mindestens in den Klassen fünf bis sechs. Die Sekundarschulen sollen sowohl auf die berufliche Ausbildung wie auf die Hochschulreife vorbereiten. Mindestens 75 Schüler sind nötig, um eine Sekundarschule zu gründen.
Es müsse auch eine Kooperation mit der Sekundarstufe II gegeben sein, betonte Müller-Baß. Diese sei in Lünen mit mehreren Schulen – Gesamtschulen, Gymnasien und Berufs Kolleg – möglich. Die Dependance einer Gesamtschule in Brambauer zu gründen, scheide aus rechtlichen wie pädagogischen Gründen aus.
"Nur mit beiden Schulen"
Diese Einschätzung der Stadt habe die Bezirksregierung bestätigt, so Müller-Baß. Für ihn ist klar, „dass wir ein Sek I-Angebot in Brambauer nur mit beiden Schulen fahren können“, so der Dezernent. Gemeint sind Realschule Brambauer und Profilschule.
Die Profilschule hält angesichts rückläufiger Schülerzahlen eine Sekundarschule in Brambauer für eine durchaus sinnvolle Option, an der Realschule jedoch gibt es Bedenken. Die Stadt setzt auf Information und weitere Gespräche. So werde er sich nächste Woche auch mit der Stadtschulpflegschaft an einen Tisch setzen, um deren Position zu erfahren, kündigte Müller-Baß an



























