Regisseur Michael Kupczyk dreht in Köln
LÜNEN Eigentlich ist Michael Kupczyk Lüner, seit einer Woche ist der 36-jährige Regisseur allerdings Wahl-Kölner. Und das liegt an den Dreharbeiten zum Kinofilm „Diamantenhochzeit“.
Nimmt mit "Diamantenhochzeit" am Wettbewerb teil: der Lüner Regisseur Michael Kupczyk. (Foto: Beate Rottgardt)
Finazierung muss geklärt werden
„Seit einem Jahr arbeite ich mit daran, das Buch entsprechend umzuschreiben.“ Dazu kam die Klärung der Finanzierung, mit dem Schreiben von Förderanträgen. Und natürlich mussten auch die Schauspieler gefunden werden. „Wir hatten Casting-Termine in Köln, Hamburg und Berlin“, erzählt Michael Kupczyk.
Wie lange die Dreharbeiten dauern werden, ist noch nicht klar. Aber während Kupczyk dreht, schneiden die Cutterinnen bereits parallel und das Team sichtet die Schnittversionen. „Für Vertonung und Farbkorrektur muss man aber noch mal drei Monate rechnen.“ Das dürfte fürs 19. Kinofest im November knapp werden. Denn dort würde er „Diamantenhochzeit“ natürlich gerne zeigen. Schließlich lief auch „Nordstadt“ beim Kinofest.
Dreh mit Tortenwerfen
Am Sonntag stand schon ein langer, aufwändiger Dreh mit Tortenwerfen, Autostunts und vielen Schauspielern in Köln auf dem Plan. Auch in Aachen werden Szenen gedreht. „Oft dauern die Dreharbeiten von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends.“
In jedem Fall wird die schwarze Komödie zunächst im Kino und dann auf DVD ausgewertet, bevor sie im ZDF zu sehen sein wird.
Natürlich wäre es Kupczyks Traum, künftig nur noch Spielfilme zu drehen. Aber bis es mal soweit ist, verdient er sein Geld auch als freier Kameramann für den WDR in Dortmund und mit anderen Auftragsarbeiten wie Image- oder Industriefilmen.



























