St.-Marien-Hospital: Mobbing-Streit geht in die nächste Runde
LÜNEN Der Mobbing-Streit zwischen einem früheren Oberarzt und dem St.-Marien-Hospital in Lünen ist am Donnerstag vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) in Hamm in die nächste Runde gegangen. Ergebnis: Beide Seiten wollen nun bis zum 11. Juli versuchen, einen Kompromiss zu finden, um die seit Jahren schwelende Auseinandersetzung zu beenden.
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Der Fall des Oberarztes gilt bereits jetzt als einzigartig: Nach zwei verlorenen Prozessen in Dortmund und Hamm fuhr der Mediziner 2007 beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt einen Sieg ein. Erstmals sprach damals eine höchste deutsche Gerichtsinstanz einem Mobbing-Opfer Schmerzensgeld seines Arbeitgebers zu. Die Höhe der Summe solle allerdings das Landesarbeitsgericht in Hamm festlegen, hieß es.
Oberarzt ist psychisch erkrankt
























