Bei falscher Befüllung: Stadt will Müll-Sündern Biotonne entziehen
LÜNEN Die Stadt will im Kampf gegen Müll-Sünder die Zügel anziehen. So soll Bürgern, die nachgewiesenermaßen Restmüll in die Biotonne werfen, die Tonne entzogen werden können.
Wer seine Biotonne nicht richtig befüllt, bekommt bald Probleme. (Foto: Goldstein )
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Abfallsatzung sieht neue Sanktion vor
Daher sieht die neue Abfallsatzung neben Geldbußen eine neue Sanktion vor: Den Entzug der Biotonne, wenn sie für Restmüll missbraucht wird. Im Gegenzug werde dann das Volumen der grauen Tonne für den Betroffenen erhöht.
Das kostet ihn Geld, denn die Restmüllgebühr liegt höher als die für Biomüll.
Mit Barcode-Etiketten für alle offiziell registrierten Müllbehälter will die Stadt „schwarzen Tonnen“ auf die Spur kommen. Denn die Verwaltung hat festgestellt, dass nicht nur die offiziellen Tonnen zur Leerung an die Straßen gestellt werden, sondern mehr Behälter. Die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) leeren somit ständig Tonnen, für die keine Gebühren gezahlt werden.
Stadt will Etiketten mit Barcode verschicken
Im zweiten Quartal 2010 will die Stadt Etiketten mit Barcode an alle Grundstückseigentümern verschicken. Standort, Art, Größe und Leerungsrhythmus werden per Barcode als Daten hinterlegt, die elektronisch lesbar sind. Restmüll- und Biotonnen ohne Barcode-Aufkleber sollen ab 1. Juli 2010 nicht mehr geleert werden, sofern Ausschuss für Sicherheit und Ordnung (am 1. Dezember) und Rat (am 10. Dezember) zustimmen.



























