Fußball-Kreis-Strukturreform: Aus für den Kreis Lüdinghausen eingeleitet
LÜNEN Das dürfte das Aus für den Fußball-Kreis Lüdinghausen sein. Am Samstag hat der Westfälische Verband die Pläne für seine Kreis-Strukturreform vorgestellt. Demnächst sollen die fußballerischen Grenzen so verlaufen wie die politischen. Die Auswirkungen für Lünen wären enorm.
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- Die Mannschaften aus Selm, Werne und Lünens Norden werden zukünftig im Kreis Unna spielen.
- Andere Teams - etwa Olfen, Nordkirchen, Herbern, Senden oder Ottmarsbocholt - müssen in den Kreis Coesfeld.
Für Lünen indes würde eine solche strikte Linie bedeuten, dass alle Mannschaften bald ausnahmslos im Kreis Unna kicken würden - in einem Kreis, der eventuell auch noch mit Hamm fusionieren könnte.
- Aktuell spielen die Klubs aus Lünens Süden und Mitte im Fußball-Kreis Dortmund,
- die Mannschaften aus Lünens Norden treten im Kreis Lüdinghausen an,
- lediglich Niederaden und Oberaden gehören derzeit zum Fußball-Kreis Unna-Hamm.
Kritik und viele skeptische Blicke gab es dazu zwar. Die Verbands-Vertreter unterstrichen jedoch: An einer neuen Struktur führe kein Weg vorbei.
Einen ausführlichen Bericht mit vielen Stimmen aus dem Lüner Fußball finden Sie im Lokalsportteil der Montagsausgabe (17. Oktober) der Lüner Ruhr Nachrichten.

















