Lüner SV: Dem LSV bleibt das Pech treu
LÜNEN Wieder ganz knapp, mit 1:2 beim Spitzenreiter Holzwickede verlor der Lüner SV. Dabei hatte der Landesliga-Absteiger wohl die letzte, wenn auch noch so kleine Chance verspielt, mit einem Sieg selbst noch in das Aufstiegsrennen einzugreifen.
Beim Lüner SV, hier in roten Trikots beim Kurzturnier gegen BW Alstedde, ist es oft, als spiele er gegen eine Wand. Trotz guter Leistung fehlt am Ende das Quäntchen Glück. (Foto: Günther Goldstein)
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Der Kampf stimmte beim LSV in der zweiten Halbzeit, in der bis zu 71. Minute das 1:0 durch Samir Zulfic gehalten wurde. „Wir hatten in dieser Saison aber noch nie das berühmte Quäntchen Glück!“ ärgert sich Hampel, dass die Moral seines Teams nicht am Ende mit einem gerechten 1:1 belohnt wurde. Das 1:1 selbst fiel durch einen aus Lüner Sicht unberechtigten Elfmeter. Der Ex-LSVer Fabian Lenz machte dann mit seinem Tor den Erfolg des Gastgebers perfekt.
Spiel gegen den Ex-Trainer
Mit oder ohne Glück. Sicher wäre mehr möglich gewesen, wäre der LSV nicht so dünn besetzt gewesen. Patrick Neumann, Neuzugang vom A-Ligisten BW Alstedde, wollte mit Grippe schon zur Pause vom Platz. Er hielt noch zehn Minuten durch, bis für ihn der ebenfalls Grippe kranke Enrico Christal kam. Routinier Tamer Dogan fiel kurzfristig mit Zerrung aus. Das saßen „nur“ noch die A-Jugendlichen, die morgens schon in Brambauer erfolgreich gespielt hatten, auf der Bank.
„Vielleicht sage ich Donnerstag den Test gegen FV Scharnhorst ab. Andre Wersing hat nach einem Schlag auf die Rippen eine Prellung. Bartosz Wolff hatte nach einem Ellenbogenschlag eine blutige Nase, musste dreimal behandelt werden. Mir fehlt das Personal.“
Läuft Klassenkonkurrent Scharnhorst (3. 2., 19 Uhr) nicht auf dem Schwansbeller Kunstrasen auf, geht es dort Sonntag (6. 2., 15 Uhr) mit dem Spiel gegen den SV Südkirchen um Ex-LSV-Trainer Mark Bördeling weiter.

















