Fußball-Strukturreform: Einteilungspläne: Lüner Klubs winkt Derby-Liga
LÜNEN Horst Weischenberg, Vorsitzender des Fußballkreises Unna/Hamm freut sich auf den Zuwachs und die Herausforderungen im größeren Kreis. Gespannt schauen auch die Lüner Vereine auf die neue Aufteilung. Jetzt äußerte der 67-Jährige erstmals seine Gedanken zur Einteilung.
Duelle zwischen dem BV Lünen 05 (rot) und Westfalia Wethmar könnte es bald auch in der Meisterschaft geben. Das Bild stammt vom Mita-Cup des Lüner SV im Sommer.
Püntmann (Foto: Carina Püntmann)- Lüner SV Der Meister setzt sich neue Ziele
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Somit winkt den heimischen Vereinen eine Derby-Liga. "Wir haben neun A-Ligisten aus Lünen, drei aus Selm, zwei aus Werne und zwei aus Schwerte", rechnet Weischenberg vor. Damit wären es bereits 15 Vereine. Mit dem SuS Oberaden wäre die erste Liga besetzt.
Grenzfall Oberaden
Die Grün-Weißen werden wohl zum Grenzfall, weil nach Weischenbergs Überlegungen Bergkamen zur Mitte gehören soll. Zudem sollen Kamen, Unna und Holzwickede in der zentralen Liga auflaufen.
Im Osten würden die Teams aus Hamm, Bönen und Fröndenberg antreten. "Wir werden aber die Vereine auf jeden Fall ins Boot holen und sie befragen, was sie meinen", kündigt Weischenberg an.
Schwierig wird es in Zukunft für ein Unnaer Team in die Bezirksliga aufzusteigen. "Wir dürfen als Kreis nur einen Aufsteiger stellen", erläutert Weischenberg, dass man als Meister zukünftig erst eine Relegation absolvieren muss, um den Sprung zu schaffen.
Der Kreisvorsitzende sieht dies aber nicht nur negativ: "Entscheidungsspiele bringen immer viel Brisanz und große Zuschauerzahlen."
Schwierigkeiten bei der Jugend
Noch schwieriger wird es bei der Aufteilung der Jugend. "Da wollen wir versuchen die Wege möglichst klein zu halten", so Weischenberg. Deshalb überlegt er den Nachwuchs-Bereich in vier Stücke zu teilen.LÜÜÜE

















