Fußball-Kreisliga A: Im Knie ist fast alles kaputt - Preußens Tim Grziwa muss operiert werden
HORSTMAR Seine Verletzung schockte den gesamten Fußball-A-Ligisten SV Preußen: Tim Grziwa fällt mit einer schweren Knie-Blessur lange aus. Vorderes Kreuzband, Innenband und Meniskus gerissen. Einzig das hintere Kreuzband blieb heile. Nun erwarten ihn vier bis sechs Monate Pause. Am Donnerstag wird der Defensivspieler in Werne operiert.
Tim Grziwa muss operiert werden und wird dem SV Preußen lange fehlen. (Foto: Steven Roch)
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Was war passiert? "Ich bin im Spiel gegen Hombruch (0:3, d. Red.) zum Kopfball gegangen und wurde von meinem Gegenspieler leicht touchiert. Dann habe ich in der Luft das Gleichgewicht verloren und bin falsch aufgekommen. Dabei hat sich mein Knie verdreht", schildert der 22-Jährige die schlimme Szene. Obwohl der Hombrucher ihn berührte, ist Grziwa nicht sauer: "Ich mache ihm auf keinen Fall einen Vorwurf. Das war ein ganz normaler Zweikampf."
Stammplatz erkämpft
Nun steht die Operation an. "Ich muss mindestens fünf Tage im Krankenhaus bleiben und darf danach sechs Wochen gar nichts machen", berichtet er. Dem SV Preußen II, wo er seit eineinhalb Jahren spielt, wird er also lange fehlen.
Der Manndecker hatte die Vorbereitung sehr gut absolviert und sich sogar einen Stammplatz erkämpft. "Ich war einer der fittesten in unserer Mannschaft", meint er selber. Schließlich hatte er durch seinen Zivildienst sehr viel Zeit. Doch Grziwa lamentiert nicht lange herum und schaut wieder nach vorne. "Ich will so schnell wie möglich die Reha beginnen, die Muskeln wieder aufbauen und dann wieder auflaufen."
Schnell wieder fit werden
Für ihn ist es die erste richtig schlimme Verletzung. Bisher zog er sich "nur" einen Bänderriss zu. Dies war zu seiner Zeit beim TuS Niederaden, wo er erste Erfahrungen im Senioren-Bereich gesammelt hat. Erik Sobol hatte ihn im Niederadener Abstiegsjahr hochgeschrieben.
Unter Neu-Trainer Heinrich Wolff hatte er es schließlich auch wegen der Verletzung schwer. "Dann bin ich nach Horstmar gegangen, weil ich dort wieder mit meinen Kumpels spielen kann", erinnert sich Grziwa.
Den gleichen Wunsch hat er sich jetzt: So schnell wie möglich wieder mit den Kumpels auf dem Platz stehen.


















