Lüner SV: Individuelle Fehler rauben dem LSV die Punkte
LÜNEN Es war nicht nur Pech. Es waren auch die individuellen Fehler. 2:3 musste sich Fußball-Bezirksligist Lüner SV dem Spitzenreiter Brackel geschlagen geben. Nun hat die Mannschaft sechs Punkte. Dabei: Es hätten auch schon zwölf sein können.
Obenauf? Nicht wirklich. Am Ende unterlag Absteiger Lüner SV (in Blau) den Rot-Weißen aus Brackel. (Foto: Günther Goldstein)
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Sechs Punkte, nur zwei mehr als Körne auf dem ersten Abstiegsplatz? Hampel ärgert sich zwar immer noch über die Schlappe gegen Brackel, sieht die Rot-Weißen aber nicht in Gefahr: „Wir haben ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Jetzt ist in dieser Liga mit ihren überraschenden Ergebnissen noch kein Auf- oder Abstiegsplatz vergeben.“
Entscheidender Ballverlust in der 88. Minute
Zurück zur Pleite gegen Brackel: Wenn ein Team in der 88. Minute, wo es zumindest das Remis in der Tasche hatte, den Ball verliert, fehlt in den entscheidenden Situationen einfach die Qualität.
Das Spiel begann gut. Doch nach einem individuellen Fehler fiel der Ausgleich. Damit ging der Rhythmus verloren. Der Start in zweite Hälfte war wieder ordentlich, bis die zwei individuellen Fehler folgten. Davon leisten sich einige Spieler noch zu viele, so wie beim Aus gegen Holzwickede.
Freitag in Beckinghausen - zum Training auf Asche
Doch aus dem Spiel bleibt auch Positives zurück. Denn zumindest schied kein Akteur verletzt aus. Im Gegenteil: Samir Zulfic, der nach einem langen Schritt Leistenprobleme bekam, könnte Sonntag bei Aufsteiger Husen im Angriff für das erhoffte Mehr an Qualität sorgen.
Weil bei den Dortmunder auf Asche gespielt wird, wird der LSV auf jeden Fall am Freitag in Beckinghausen auf diesem körnigen Untergrund trainieren.

















