Team-Check: Jung, heiß und ehrgeizig - BV Brambauer will früh den Klassenerhalt
BRAMBAUER Die neue Saison in der Fußball-Westfalenliga 2 steht vor der Tür und die Teams stecken mitten in der Vorbereitung. In unserem Team-Check nehmen wir die Mannschaften vor Ligastart unter die Lupe. Wer ist neu? Welche Spieler haben den Verein verlassen? Und wo landet die Mannschaft am Ende der Saison? Heute: Der BV Brambauer-Lünen.
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Dies sind vor allem die Torleute Konstantin Fink und Florian Fischer, Elvedin Joldic und Dennis Köse in der Abwehr, Daniel Schaffer im Mittelfeld, Dennis Stolzenhoff und Thorsten Nitsche in der Offensive. Den Sportlichen Leitern Dankwart Ruthenbeck und Werner Smuda glückte es gleichzeitig einmal mehr, vorwiegend sehr junge und talentierte Spieler aus der näheren Nachbarschaft von Brambauer zu verpflichten. Insgesamt ist das Aufgebot 21 Mann stark.
Die Zu- und Abgänge: Pascal Harder in der Abwehr war ein guter Spieler für den BVB. Doch konnte er in mehreren wichtigen Begegnungen nicht spielen oder fehlte verletzt. Mit Simon Dördelmann, Dennis Hübner, Markus Poczkaj und Roger Schajor hinterließen gleich vier Neue für die Abteilung Defensive einen guten Eindruck.
David Sawatzki war im Mittelfeld für den BVB ein wichtiger Spieler. Das gilt auch für Philipp Rosenkranz, der in der Glückauf-Arena jedoch immer in Konkurrenz mit anderen guten Leuten stand.
Auch dort wurden gute Nachfolger gefunden. Dies gilt gerade für den Angriff. Dort ließ Youngster Philipp Hanke mit seiner Schnelligkeit und Torgefährlichkeit Abgang Fathallah Boufeljat, den mit 16 Toren nach Nitsche (19) besten BVB-Schützen der letzten Saison, schon in den ersten Testspielen vergessen.
Der Trainer: Marcus Reis rechtfertige seinen Aufstieg vom Sportlichen Leiter der BVB-Jugend zum Chefcoach der Ersten. Schafften es seine Vorgänger Dirk Bördeling und Dankwart Ruthenbeck nicht, denn Karren aus dem Sumpf zu ziehen, so glückte dies Reis. Als Spieler stand Reis in der Jugend bei Borussia Dortmund, als Senior in Ober- und Verbandsliga beim VfL Bochum II, VfB Hüls, Lüner SV und Davensberg auf dem Platz. Als Trainer rettete er im Sommer 2008 den Lüner SV am letzten Spieltag vor dem Abstieg aus der Landesliga.
Das Saison-Ziel: Möglichst schnell mit 40 Punkten den Klassenerhalt einfahren.
DER KADER
Tor: Konstantin Fink, Florian Fischer
Abwehr: Simon Dördelmann (LL Teutonia Waltrop), Tolga Buyruk, Rasit Cobuloglu, Dennis Hübner (TuS Sinsen), Elvedin Joldic, Florian Kemna (eigene A-Jgd.), Christopher Kruse, Markus Poczkaj (eigene A-Jgd.)
Mittelfeld: Daniel Schaffer, Djavid Biermann, Patrick Botta, Pascal Hoffmeister (TuS Sinsen), Dennis Köse, Sebastian Quiering (eigene A-Jgd.), Roger Schajor
Sturm: Dennis Stolzenhoff, Phillipp Hanke (VfB Waltrop, A-Jgd.), Thorsten Nitsche, Selim Türksoy (A-Jgd. Wuppertaler SV, LL T. Waltrop)
Abgänge: Fathallah Boufeljat (LL Mengede), Osman Kumac, Tim Sehrbrock (beide BZL Lüner SV), Sivan Ayhan (AL Herne), Pascal Harder (WL Hammer SV), Robin Heuft (WL SF Oestrich), Mehdi Kaplan (NRWL Westf. Herne), Philipp Rosenkranz, David Sawatzki (beide WL Erkenschwick), Rene Harder (?), Benjamin Jastrzebrowski (Polen), Florian Kemna (eigene A-Jgd., in der Vorbereitung dabei, dann aber aus beruflichen Gründen nur noch A-Liga-Zweite).

















