Lüner SV: Vom Start weg Spitzenreiter
LÜNEN „Wir haben gewonnen. Und das ist für den Anfang wichtig!“ Beim Fußball-Bezirksligisten Lüner SV blickt Trainer Christian Hampel nach dem ersten Spiel und dem verdienten 4:1-Heimerfolg über den SC Husen-Kurl als Spitzenreiter auf die 14 Konkurrenten. Der Favorit hat seine erste Pflichtaufgabe gut erfüllt.
Weiter als Strahlemänner durch die Saison laufen wollen die Kicker des Lüner SV. (Foto: Günther Goldstein)
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Aber die Rot-Weißen bekrabbelten sich in der zweiten Halbzeit. Sie bewiesen, wie im letzten Spieljahr, dass sich trotz der vielen Ausfälle der Trainer auf die Physis seines Teams verlassen kann.
Der Wille ist da
Hampel: „Ab der 50. Minute hatten die kämpferisch starken Husener nichts mehr dagegen zu setzen. Spielerisch haben wir noch mehr Potential nach oben. Und bei den Chancen ist unser Potential noch größer.“
Dort gibt es aber ein Manko. Hampel notierte sich allein ein Dutzend gute Möglichkeiten. Wenn daraus vier Tore gemacht werden, reicht dies meist zum Sieg. Der Coach: „Wir müssen einfach im Abschluss noch besser werden.“ Es folgt ein Lob ans Team: „Der Wille der Mannschaft ist sehr gut.“
Wersing muss pausieren
Weniger gut sieht es derzeit bei Abwehrspieler Andre Wersing aus. Dieser musste ausgewechselt werden. Hampel: „Da ist irgendetwas im Rippenbereich rausgesprungen. Andre wird diese Woche noch pausieren müssen.“
Mit drei Wochen Pause rechnet der Trainer für Rot-Sünder Murat Büyükdere. Dieser sah beim Stande von 4:1 in der Schlussphase nach einem überflüssigen Nachtreten die Rote Karte. Hampel: „Murat hat Glück, wenn er drei Wochen bekommt. Dann fällt er nur für zwei Punktspiele aus, weil wir dazwischen am 31. August noch das Kreis-Pokal-Viertelfinale beim Bezirksligisten FV Scharnhorst haben.“ Bekanntlich zählen Pokalspiele bei der Sperre mit.
Weiter geht es für die Roten-Weißen am Sonntag bei der frisch aufgestiegenen Reserve des Westfalenligisten TuS Eving. „Zweite Mannschaften sind immer eine Wundertüte. Und das 0:2 der Evinger in Südkirchen ist für uns mit Sicherheit nicht gut“, warnt Hampel.

















