Sendetermin im März: Neuer Münster-Tatort mit Schlagersänger Roland Kaiser
MÜNSTER Eigentlich sollte Roland Kaiser im neuen Münster-Tatort nur ein, zwei Mal durchs Bild laufen. Dann fragte jemand, ob er nicht auch ein paar Sätze sagen könnte. Und jetzt ist daraus eine Hauptrolle geworfen. Möglicherweise hat er sogar etwas mit einem Mord zu tun.
Steht links der Mörder? Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, Mitte) mit Prof. Boerne (Jan Josef Liefers) und Schlagerstar Roman König (Roland Kaiser, l). (Foto: WDR/Martin Menke)
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Gastspiel von Roman König
König gibt ein Gastspiel in seiner Heimatstadt. Und plötzlich steckt er mitten in Problemen. Die Journalistin Claudia Schäffer ist ermordet auf einem Parkplatz gefunden worden. In ihrer Tasche trug sie eine Ehrenkarte für Roman Königs Konzert. Nur, niemand weiß, wo die Karte herkommt. König will die Frau nicht gekannt haben.
Auch seine Managerin streitet jede Verbindung ab. Bliebe noch Königs Stalkerin Christiane Stagge, die immer da ist, wo der Sänger sich aufhält und sicher ein Motiv hätte, falls sie in der Journalistin eine Konkurrentin gesehen hat.
Entlaufene Bananenspinnen
Der Pathologen Boerne (Jan Josef Liefers) hat derweil andere Sorgen. In seiner Wohnung sind zwei Bananenspinnen entlaufen. Er muss ins Hotel umziehen. Boernes Zimmer – was für ein Zufall – liegt direkt neben Roman Königs Suite.
Und auch im Hotel kann von Ruhe keine Rede sein, denn König bekommt Besuch von seinem alten Bandkollegen Manni Pleuger, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat.
Umzug zu Vattern
Viel Arbeit für Kommissar Thiel (Axel Prahl), der ebenfalls von den Spinnen im Haus betroffen ist und zu seinem Vater umziehen muss, sich aber auch da nicht wirklich erholen kann. Mitten in der Nacht klingelt das Telefon. Das Übliche eben.
Das alles verrät der WDR in seiner Pressemappe über den neuen Tatort. Für Roland Kaiser ist es eine Premiere, für die Drehbuchautoren Stefan Cantz und Jan Hinter der inzwischen zehnte Fall.
Zotenfeuerwerk oder Geschichte?
Die größten Frage dürfte sein, ob die beiden nach der überdrehten, aber sehr erfolgreichen Folge vom letzten Mal („Das Wunder von Wolbeck“) die Quote wieder mit einem Zotenfeuerwerk stimulieren – oder wieder etwas mehr auf die Geschichte setzen. Beim letzten Mal schalteten zwölf Millionen Zuschauer ein. Die Latte hängt hoch. Sendetermin ist der 24. März.
























