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Medienhaus Lensing
18.08.2009 17:36 Uhr
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Ziele fürs Bürgermeisteramt: Josef Himmelmann und Karl-Heinz Lueg im Interview

OLFEN Bürgermeister Josef Himmelmann (CDU) und Karl-Heinz Lueg (SPD) bewerben sich wie vor fünf Jahren um das Bürgermeisteramt in der Steverstadt. 2004 erreichte Josef Himmelmann 73,6% und Karl-Heinz- Lueg 26,4%. Theo Wolters sprach mit den beiden Kandidaten über ihre Vorstellungen zu verschiedenen Themen.

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Karl-Heinz Lueg, Bürgermeisterkandidat der SPD. (Foto: RN-Archiv)

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Was reizt Sie an dem Bürgermeisteramt? 
Himmelmann: Mit den Olfener Bürgern kann man viel bewegen. Gemeinsam mit dem Rat sind viele Investitionen in Familienfreundlichkeit, Umwelt, Naherholung und Bildung auf den Weg gebracht. Auf der Grundlage solider Finanzen gibt es noch viel zu tun. Es macht einfach Freude, maßgeblich hier mitzuwirken.
Lueg: Als Bürgermeister ein Ansprechpartner für die gesamte Bevölkerung zu sein und immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger.

Olfen ist nun schuldenfrei. Wie soll die Finanzpolitik in den kommenden Jahren aussehen?
Himmelmann: So solide wie bisher: Ich werde mich gegen jeden Versuch wehren, mehr Geld auszugeben, als wir haben. Wir müssen jede Investition prüfen, ob sie langfristig Sinn macht. Und wenn Luft ist, dann müssen die Steuern runter. Wo sollte das möglich sein, wenn nicht in Olfen.
Lueg: Die in den letzten Jahren begonnene Finanzlinie sparsamer Haushaltsführung fortsetzen, mit dem Geld der Bürger sorgsam umgehen, nicht auf jeden Zug der Förderungen aufspringen, keine unnötigen Ausgaben bzw. Belastungen der Bürger.

In welche Infrastukurmaßnahmen soll investiert werden?
Himmelmann: Familie, altersgerechte Stadt, Umwelt und Bildung schaffen Zukunft. Diese Linie sollten wir beibehalten. Mit der Selbstverpflichtung zur Sparsamkeit, die CDU und FDP im Rat durchgesetzt haben, liegt eine gute Leitlinie vor.
Lueg: Die begonnen Maßnahmen zur Energieeinsparung fortsetzen und die regenerativen Energien ausnutzen. Auch ein möglicher Ausbau der kommunalen Daseinsvorsorge ist weiter zu prüfen.
Die B 474n wird in Datteln und auch Waltrop bald gebaut. Wie soll in Olfen auf den möglichen Verkehr reagiert werden?
Himmelmann:
Ich bin froh, dass jetzt alle begriffen haben, es kommt mehr Verkehr auf Olfen zu. Und eine schnell Anbindung ans Ruhrgebiet freut die zahlreichen Olfener, die täglich ins Ruhrgebiet zur Arbeit fahren. Wenn der Verkehr in Olfen ankommt, darf er auf keinen Fall durch den Ort direkt an den Menschen vorbei geführt werden. Das bringt Gefahren, Lärm etc., gerade durch den LKW Verkehr. Er muss so weit wie möglich um den Ort herumgeführt werden. Hier muss nach dem besten Wege gesucht werden. Für die Umgehungsstraße haben wir jetzt erstmals nach 40 Jahren das Recht, eine Straße zu bauen und die Wohngebiete enorm zu entlasten.
Lueg: Ob die B 474n aus Richtung Datteln zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen für den Stadtbereich von Olfen führen wird ist fraglich. Über die Südumgehung ist bereits jetzt eine Anbindung der B 474 in Richtung Dülmen gegeben.

Die Steveraue ist durch ihre Tiere in weiten Teilen des Landes bekannt geworden. Wie kann der Tourismus in Olfen gefördert werden?
Himmelmann: Ein guter Anfang ist gemacht: Die Besucher kommen gerne und erzählen positiv über Olfen. Wir werden weitere Schritte machen und z.B. neue Wege wie den hinter dem Friedhof bauen, Aussichtspunkte einrichten und mit dem Naturbad einen festen Anlaufpunkt schaffen.
Lueg: Der weitere Ausbau der Steverauen sollte unter Berücksichtigung der Natur langsam fortgesetzt werden. Auf die Steverauen muss beispielsweise in überörtlichen Touristikverzeichnissen, dem Internet hingewiesen werden. Die Ausweisung von Mobilheimstellplätzen wird die Steverauen ebenfalls attraktiver machen.

Die Schulen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Wie könnten die Arbeitsbedingungen in den Schulen noch weiter verbessert werden?
Himmelmann: Ein wichtiger Schritt ist mit den in diesen Sommerferien verbesserten Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler gemacht. Ich habe klar gesagt, dass Olfen allerbeste Bildungsbedingungen bietet. Das kann zum Beispiel heißen, dass wir helfen, dass jedem Schüler ein Notebook zur Verfügung steht. Wenn die Schule es für sinnvoll hält, wird es an uns nicht scheitern.
Lueg: Die Rahmenbedingungen vor Ort sind gut – wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen zur Grund- und Gesamtschule durch unabhängige Tests, Lernstandserhebungen usw.. Jedoch dürfen wir uns hier nicht ausruhen und müssen – in Zusammenarbeit mit dem Land, welches die eigentliche Verantwortung hier trägt – schauen, inwiefern beispielsweise neue Medien, die für Jugendliche quasi selbstverständlich gewordene Nutzung des Computers auch im Schulbereich eingesetzt werden können, ohne die Kinder zu benachteiligen, deren familiärer Hintergrund notwendige finanzielle Verpflichtungen erschweren.
 
Es ist schon viel für die Familien in Olfen getan worden. Welche Ideen haben Sie für eine weitere Angebotsverbesserung für Familien?
Himmelmann: Viele Olfener Einrichtungen strengen sich sehr an, der Nachfrage gerecht zu werden. Pillefuß ist ein Musterbeispiel für ein gutes Angebot. Wo finden Familien ein verlässliches Betreuungsangebot von 7 bis 19 Uhr und sogar samstags? Aber wie ist es mit den Eltern, die nicht aus Olfen kommen aber hier arbeiten? Hier wollen wir versuchen, gemeinsam mit den Unternehmern ebenfalls ein gutes Angebot zu machen. Im Gespräch mit den Eltern werden hier noch viele neue Gedanken umgesetzt werden. Sorge macht uns die eingeschränkte Mobilität der alten Bürger. Hier gibt es viele Ideen, die wir schnell umsetzen können.
Lueg: Ausbau der Kindergartenplätze für Kinder unter zwei bis drei Jahren. Familienpolitische Maßnahmen in einer Hand.

Das Baugebiet Appelstiege ist erschlossen. Viele Häuser sind bereits entstanden. Soll und wird es weitere Baugebiete geben? Himmelmann: Olfen wird nicht mehr stark wachsen. Wenn die Bevölkerung konstant bleibt, ist das schon sehr positiv. Dennoch werden wir den Wunsch von jungen Familien erfüllen, in Olfen in einem eigenen Haus zu wohnen. Gerade auch der Wunsch nach altengerechtem Wohnen wächst. Die Gesamtentwicklung wir aber sehr ruhig verlaufen.
Lueg: Die weitere Ausweisung von Baugebieten muss dem rückläufigen Bedarf angepasst werden. In vielen Baugebieten sind noch baureife Grundstücke vorhanden.

Wie möchten Sie weitere Gewerbeansiedlungen in Olfen ermöglichen?
Himmelmann: Indem wir weiterhin optimal auf die Wünsche der Firmen eingehen. Das heißt, wir müssen schnell gute Flächen bereitstellen können und bei der Abwicklung behilflich sein. Der Erfolg zeigt sich an der Zahl der Arbeitsplätze: Seit 1995 ist sie in Olfen um 38 Prozent gewachsen, in NRW gesunken. Einen ganz wichtigen zusätzlichen positiven Impuls bringt der newPark vor unserer Haustür in Datteln.
Lueg: Die Angebote für Gewerbebetriebe sind in der begonnen Art weiter zu führen und über eine Senkung der Gewerbesteuer muss nachgedacht werden.
 
Wie soll Olfen in einigen Jahren aussehen?
Himmelmann: Eine lebendige Kleinstadt im Münsterland. Modern, aber auch etwas ruhiger, sicher und verlässlich. Eben ein Ort zum rundum Wohlfühlen. Wenn die Olfener sagen, hier lebe ich gerne, freue ich mich. Dann haben wir gut gearbeitet.
Lueg: Olfen sollte langsamer wachsen und bei allen Aktivitäten ist an die Bedürfnisse der Bevölkerung zu denken. Durch den Erwerb und Umbau des Leohauses wird ein Anlaufpunkt für viele Vereine geschaffen. Der öffentliche Personennahverkehr soll eine echte Alternative zum Auto darstellen und Schnellbusanbindungen ermöglichen es sowohl nach Münster als auch in das Ruhrgebiet zu gelangen.



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Lippetouristik

1

Kanucamp auf ehemaligem Campingplatz geplant

Die Kanus liegen bereit.

OLFEN Olfen ist eine Stadt, in der der Tourismus eine große Bedeutung hat. Dies hat auch die Lippetouristik erkannt, sie verlegte ihren Geschäftssitz von Lünen nach Olfen. Angepachtet wurde ein Teil des ehemaligen Campingplatzes Zum Steverstrand. mehr...

Vier neue Routen

2

Radtouren vorbei an Hofkreuzen, Bildstöcken und Kapellen

Ludger Besse, Heio Weishaupt und Hans-Peter Dördelmann stellten die neuen Radrouten vor.

OLFEN Die Auswahl an Radrouten in der Steverstadt ist vom Heimatverein erweitert worden. Unter dem Motto "Olfen - Kreuz+quer" wurden vier Radrouten entwickelt, die an Weg- und Hofkreuzen, Bildstöcken und Kapellen vorbeiführen. mehr...

Steversportpark

3

Überdachung bietet Sportlern bald Schutz

Bernhard Bußmann, Wilhelm Sendermann, Josef Himmelmann und Edmund Tyczewski an den Fundamenten für die Zuschauerüberdachung.

OLFEN Der Steversportpark ist bereits ein Vorzeigeobjekt, doch nun wird es weiter aufgewertet. Die Arbeiten für einen Wetterschutz haben begonnen. mehr...

Poitou-Esel

4

Eselfohlen in der Steveraue geboren

Topaze und ihr Hengstfohlen.

OLFEN Ein Eselfohlen erblickte am Sonntagmorgen in der Steveraue das Licht der Welt. Die Poitou-Eselstute Topaze brachte ein gesundes und prächtiges Hengstfohlen zur Welt. Bereits nach wenigen Minuten erkundete der kleine Erdenbürger mit wackeligen Schritten sein Zuhause. mehr...

Infoveranstaltung

5

Kleine Anleger haben Vorrang bei Windpark

Windräder könnten demnächst auf dem Gelände des ehemaligen Munitions-Depots stehen.

OLFEN Bürger aus Olfen, Ahsen, Hullern und auch Flaesheim können sich an dem geplanten Windpark auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände beteiligen. Bisher war von Bürgern aus Flaesheim nicht die Rede. Doch bei der Informationsverantaltung zum geplanten Bürgerwindpark meldete sich ein Einwohner aus Flaesheim. mehr...

Alle Bademöglichkeiten auf einen Klick
Freibadwetter in NRW

Die große Freibad-Karte

Wo geht's zum nächsten Freibad? Wann hat es geöffnet? Wie teuer ist der Eintritt? Die Freibäder der Region mit Adressen, Infos und Links auf einer Riesen-Karte. mehr...

Foto-Wettbewerb: Stimmen Sie ab
Am Vatertag ziehen sie wieder los, die echten Kerle... mit Bollerwagen, Bier, Musik und guter Laune. Doch das Himmelfahrts-Wochenende ist lang! Zum Glück steigen zwischen Münsterland und Ruhrgebiet viele tolle Veranstaltungen.

Wir suchen den coolsten Bollerwagen

Im Mai sind viele Männer mit Bollerwagen durch die Gegend gezogen. Wir hatten dazu aufgerufen, dass Sie uns Fotos schicken. Nun können Sie abstimmen und den coolsten Bollerwagen der Region wählen. mehr...

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Alles über den Jahrhundertfund
Luftaufnahme von den Probegrabungen im August.

Römerlager in Olfen entdeckt

Einen sensationellen Fund machte der LWL in der Bauerschaft Sülsen in Olfen. Dort entdeckten die Archäologen ein gut erhaltenes, ehemaliges Römerlager.

Unterwegs in der Region
Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag / 
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011]

Der mobile Reporter

Unser mobiler Reporter Nico Drimecker ist für fünf Lokalausgaben der Ruhr Nachrichten unterwegs. Folgen Sie ihm auf Twitter und über die interaktive Karte durch seine Geschichten. mehr...

Online-Sonderveröffentlichungen

Der Ausbildungs-Report

Zufrieden lachen die angehenden Köche (v. l.) Andreas Loos aus Bonn, Anna Twesten aus Hamburg, Madlen Keller aus Leipzig und Stefanie Bach aus Bernburg hinter ihrem geschälten Spargelberg. In der Gastronomie sind die Chancen gut, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Schon lange waren die Ausbildungsplatz-Chancen für Schulabgänger nicht mehr so gut wie im Moment. Einige Branchen tun sich dennoch schwer, freie Lehrstellen zu besetzen. mehr...

Medizinische und soziale Berufe

Deutschlandweit gibt es etwa 24 000 Pflegeeinrichtungen. Den besten Eindruck über die jeweilige Qualität und den Service bekommt man vor Ort.

Fast drei Viertel aller Qualitätssiegel und Zertifikate sind seit der letzten Marktstudie im Jahr 2004 in deutschen Pflegeeinrichtungen vergeben worden. Die Folge: Der Siegelmarkt ist sowohl für die Einrichtungen als auch für den Verbraucher unübersichtlicher geworden. mehr...

5. Bildungsbörse - Wege in Arbeit 2012

Wer sich für Weiterbildung interessiert, sollte nächsten Dienstag die Bildungsbörse in der Dortmunder City besuchen.

Die Bildungsbörse 2012 am Dienstag (22.5.) bietet zum fünften Mal „Wege in Arbeit“. Auf dem Friedensplatz, in der Berswordthalle und im Rathausfoyer präsentieren fast 70 Anbieter alles, was aktuell im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung aktuell ist. mehr...

Immobilienwirtschaft aktuell

Oft reicht im Alter das Geld nicht aus. Immobilienbesitzer können ihre Rente aber mit einem Umkehrdarlehen aufbessern - und dabei in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben.

Oft reicht im Alter das Geld nicht aus. Immobilienbesitzer können ihre Rente aber mit einem Umkehrdarlehen aufbessern – und dabei in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Wir informieren Sie rund ums Thema "Immobilien". mehr...

Kaufmännische Berufe

Sie kommen morgens später, dafür gehen sie abends früher: Faule Mitarbeiter bringen jeden Kollegen auf die Palme.

Sie stinken, sind faul und haben im Büro-Kühlschrank eine beeindruckende Sammlung abgelaufener Joghurts. Kollegen können eine echte Plage sein. Aber wer solche Probleme clever angeht, findet für jede Büro-Sünde eine Lösung. mehr...

Personaldienstleistungen

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

In vielen Branchen werden mittlerweile zunehmend Zeitarbeiter beschäftigt und der Markt wird auch in Zukunft wohl noch weiter wachsen, wie der größte Personalvermittler Adecco prognostiziert. mehr...

DoCity - Dortmund bewegt sich

Beautiful family enjoying sunny day at the beach.

Bereits zum achten Mal findet die viel besuchte Open-Air-Messe „Do-City bewegt sich“ auf den größten Plätzen der Dortmunder Innenstadt, auf dem Alten Markt und rund um die Reinoldikirche, am 18. und 19. Mai statt. mehr...

Controlling/ Finanz- und Rechnungswesen

Steuerfachangestellte arbeiten in Büros von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder Buchprüfungsgesellschaften.

Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...

Management und Führung

Vorgesetzte können an Mitarbeiter vor allem solche Aufgaben delegieren, die sich oft wiederholen. Wichtig ist, dass sie genau erklären, was sie von den Angestellten erwarten.

Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...

Schlüsselfertig bauen

Wohnen mit Urlaubs-Flair: Der Garten von »Lissabon« ist mit Blick auf den Phönix-See angelegt.

Der Wohnungs- und Hausbau in Deutschland boomt, die Zahl der Baugenehmigungen stieg um 22 Prozent. Wir informieren Sie zum Thema und stellen Bauprojekte vor. mehr...

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