Fakten zum Bildungspaket: Beim Mittagessen zahlen die Eltern jetzt sogar drauf
SAERBECK Seit dem 1. April gibt es das „Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder“. Damit wird kurioserweise aber nicht alles für die Eltern auch wirklich günstiger: Beim Mittagessen zahlen Eltern durch die neue Regelung sogar drauf.
Klassenausflüge: Die Anträge für Unterstützung hierzu wurden am zweithäufigsten beantragt. (Foto: prf )
- Bisonkalb Annika im Wildtiergehege Familie Bison freut sich über ersten Nachwuchs
- Abschied nach 40 Jahren Organistin gibt Ehrenamt in der evangelischen Gemeinde auf
- Anlagen- und Maschinenbau-Firma ASB zieht im Oktober ins Gewerbegebiet Nord
- "Schüler experimentieren" Jungforscherin Meike Terlutter holt dritten Platz
- Saerbecker bei Wettkämpfen Leichtathleten des SC Falke überzeugen
Von diesen Kosten wird der Kreis nun befreit. Stattdessen zahlt der Bund. Aber eben nicht genau so viel: An jedem Mittagessen müssen sich Eltern nun mit einem Euro beteiligen. Das ist immer noch günstig, aber eben teurer als zuvor. Insgesamt 14 Familien haben inzwischen das Bildungs- und Teilhabepaket in Saerbeck beantragt. Zu einer Familie zählen hierbei übrigens manchmal mehrere Kinder, so dass bis dato mehr als 14 Kinder von dem Angebot in Saerbeck profitieren werden. 14 Familien – das sind nicht besonders viele.
Geringe Nachfrage
„Ich bin überrascht, dass die Nachfrage so gering ist“, meint daher Jürgen Hölscher, der Chef des Sozialamtes. „An einem Informationsdefizit kann dies nicht liegen.“ In den Medien wurde das Thema oft besprochen. „Auch das Antragsformular stellt keine große Hürde dar“, ist sich Jürgen Hölscher sicher. Auf einer DIN A4-Seite müssen lediglich der eigene Name eingetragen und ein paar Kreuze gemacht werden. Einige Teile des Pakets wurden häufiger beantragt als andere: Der Zuschuss für die „Teilhabe soziales und kulturelles Leben“ ist am häufigsten beantragt worden.
18 Kinder werden von diesem Angebot profitieren. Die finanzielle Unterstützung von Klassenfahrten wurde am zweithäufigsten beantragt: Elf Kinder sind bereits unter diesem Punkt beim Amt verzeichnet. Für die Zuschüsse zur Mittagsverpflegung sind bisher Anträge für neun Kinder eingegangen. Schlusslicht bei den bisher beantragten Angeboten bildet der Bereich Nachhilfe. Hier sind drei Anträge eingegangen.











