Sanierung abgeschlossen: Das Mühlrad dreht sich wieder
SCHERMBECK Schermbecks Wahrzeichen dreht sich wieder: Am Dienstag (1.2.) stellte die Metallbearbeitungsfirma Zens die Sanierung des Mühlrads an der oberen Burgmühle fertig.
Arbeiter der Firma Zens gaben dem Mühlrad den letzten Anstrich. (Foto: Berthold Fehmer)
- Seit 1987 Gahlener Ten Sing-Gruppe feiert 25. Geburtstag
- Südamerika Wolfgang Bornebusch arbeitet als Pfarrer auf Zeit im Ausland
- Essen verbrannt Behindertenwohnheim nach Feueralarm evakuiert
- Sportangebote TuS Gahlen unterstützt den schulischen Ganztag
- Einweihung Gesamtschüler haben endlich eine neue Toilettenanlage
Ein Wahrzeichen der Gemeinde ist damit wieder in einen vorzeigbaren Zustand versetzt worden. „Das verrottete Mühlrad war hässlich“, sagte Brigitte Strauss von der Kulturstiftung, die sich auch finanziell für die Erneuerung des Rades engagierte.
Restaurierung kostete 30 000 Euro
2008 hatte der Besitzer der Burgmühle, Burkhard Prinz, bei Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter angefragt, wie man dem Zustand abhelfen könne. Der wandte sich an Ulrich Schallwig von der Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW), die ein finanzielles Entgegenkommen signalisierte. Letztlich, so Grüter, habe sich die Idee durchgesetzt, Schermbecker Unternehmen mit der Restaurierung zu beauftragen. Insgesamt 30 000 Euro kostete die Restaurierung des Rades laut Grüter.
Mauer nicht tragfähig
Beim Demontieren des Mühlrads stellten die Arbeiter fest, dass auch die Mauer am Wehr nicht mehr tragfähig erschien. Hier sprang das Schermbecker Bauunternehmen Fasselt ein und sorgte für einen stabileren Ersatz. Zur Fertigstellung des Rades übergab Henrik Fasselt Prinz noch einen Scheck über 1000 Euro. Der will das Geld für einen Anstrich im kommenden Jahr verwenden.
40 Schaufeln, zweieinhalb Tonnen Stahl
Die Mitarbeiter der Firma Zens vermaßen das Mühlrad, demontierten es und bauten alle Teile mit der Hilfe von anderen Schermbecker Unternehmen nach. Vier Meter Durchmesser, 40 Schaufeln, zweieinhalb Tonnen Stahl: Das sind die beeindruckenden Grunddaten.
Firmenchef Ludger Zens setzte vor allem seine Auszubildenden auf das Rad an. „Die Jungs waren stolz, so was zu machen.“ Für die Qualität des Rades verbürgt sich Zens persönlich: „Das wurde feuerverzinkt und pulverbeschichtet. Ich glaube, das wird uns alle überleben.“











