Brücke Holzstraße: Abriss kurz vor dem 100. Geburtstag
SCHWERTE Ein Ende im Scheinwerferlicht: Die marode Eisenbahnbrücke an der Holzstraße wird am Wochenende abgerissen. Erst ab Mitternacht können die Schweißbrenner angesetzt werden, weil während der Arbeiten kein Zug unter dem Bauwerk hindurchrollen darf.
Das letzte Stündlein schlägt für die Bahnbrücke an der Holzstraße kurz vor ihrem 100. Geburtstag. (Foto: Reinhard Schmitz)
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Sperrpausen sind von Bahn vorgegeben
"Die Sperrpausen sind von der Bahn vorgegeben", muss sich Bauleiter Andreas Kruse (Stadtentwässerung) exakt an den Fahrplan halten. Seit Tagen sind Bagger deshalb zur Vorbereitung damit beschäftigt, das Bauwerk bis auf den nackten Stahl freizulegen. Asphalt und Beton werden in Container sortiert. Auch das Innengeländer und die angrenzenden Leitplanken sind bereits demontiert.
Am Freitagabend rücken dann die beiden Mobilkräne zur ersten Nachtschicht an. Stück für Stück zerlegt, wird die 45 Meter lange Brücke auf die Wandhofener Seite gehievt. Dabei müssen die Kranarme als zusätzliche Schwierigkeit über eine Hochspannungsleitung greifen, die acht Meter über dem Pflaster die Straße kreuzt.
Montage der neuen Alubrücke vorbereiten
Zum Abschluss der Aktion wird eine Behelfsbrücke bis zum zweiten Pfeiler geschoben, von der aus Arbeiter die Sandsteinstützen ausbessern und für die Montage der neuen Alubrücke vorbereiten können. Das 2,50 m schmale Bauwerk, das nur noch dem Rad- und Fußgängerverkehr dient, soll in einer weiteren Bahn-Sperrung an einem Septemberwochenende aufgelegt werden.


























