Zahlen gefordert: B236: Streit um die Verkehrsprognose bis 2020
SCHWERTE Die Ausbaupläne der B236 stocken derzeit. Ein Sprecher des Regierungspräsidenten konkretisierte am Freitag die Angaben der CDU zum Baustopp. Der Hintergrund: Die Verkehrsprognosen seien nicht langfristig genug angelegt.
Bei der B236 gibt es jetzt Streit um die Verkehrsprognose. Die Bezirksregierung fordert vom Landesbetrieb Straßen Zahlen für die Jahre bis 2020. (Archivfoto: Bernd Paulitschke)
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Der Landesbetrieb Straßen NRW habe mit Verkehrsprognosen operiert, die nur bis zum Jahr 2015 reichen. Man wolle aber die Ausbaupläne auf Grundlage einer Prognose, die bis mindestens 2020 reicht, untermauert wissen.
Am besten wären Zahlen bis 2025
Besser sei es sogar, mit Zahlen zu operieren, die bis 2025 reichen. Denn schließlich handele es sich um ein großes Bauprojekt.
Wenn sich die Zahlen nicht groß ändern, würde keine große Verzögerung eintreten. Wenn die Berechnung der Experten allerdings ergebe, dass deutlich mehr oder erheblich weniger Verkehr bis 2020 zu erwarten ist, müsse umgeplant werden.
Das wäre nicht das erste Mal. Schon in der Vergangenheit musste der Lärmschutz überarbeitet werden, weil neue Prognosen ergaben, dass der LKW-Verkehr bis zur Inbetriebnahme der Straße deutlich zunehmen werde.
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