Verkehrspolitik: CDU macht Dampf für den Ausbau der B236
SCHWERTE An der B236 soll sich etwas tun: Für eine zweite Spur der Autobahnabfahrt auf die Hörder Straße sowie den weiteren Ausbau der Bundesstraße will die CDU Dampf machen, wie sie bei einem Verkehrspolitischen Runden Tisch erklärte.
Hilfestellung beim Ausbau der B236 erhofft sich die CDU von den Bundestagsabgeordneten Erich G. Fritz (l.) und Reinhold Sendker (4.v.l.), die von der Fraktion zum Runden Tisch über die Verkehrspolitik in den Freischütz eingeladen waren. (Foto: Reinhard Schmitz)
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Eigentlich habe Straßen NRW diese Baumaßnahme für Mitte dieses Jahres versprochen, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt. Und kündigte Donnerstagnachmittag beim Verkehrspolitischen Runden Tisch im Freischütz an, noch einmal Dampf für den Baustart zu machen.
Genauso wie für den weiteren Ausbau der B236, für den man sich bei dem Gespräch die Schützenhilfe der CDU- Bundestagsabgeordneten Erich G. Fritz (Dortmund) und Reinhold Sendker (Warendorf) sichern wollte. „Ich werde mich stark einbringen in diese Diskussion“, sagte Sendker zu, dessen Wort als Mitglied des Verkehrsausschusses des Bundestages Gewicht hat.
Frühester Ausbautermin wohl 2014
Auch wenn das Schadstoffgutachten neu erstellt werden muss, ging Sendker davon aus, dass die Planfeststellung für den Ausbau vom Schwerter Wald bis zur Autobahnauffahrt bei optimalem Verlauf im nächsten Jahr über die Bühne gehen könnte. Frühester Ausbautermin sei dann 2014, die Bauzeit zweieinhalb Jahre.
Voraussetzung: Der Bund stellt auch das Geld für das 15-Millionen-Projekt zur Verfügung. „Ich gehe relativ sicher davon aus, dass 2014 die Dinge reif sind“, beruhigte Sendker. Wollte sich allerdings nicht festlegen lassen. Denn ein ständig wachsender Anteil des Verkehrsetats muss in den Erhalt maroder Straßen gesteckt werden. Und Schwerte konkurriert mit 100 ähnlichen Vorhaben.
Fraktionsübergreifende Initiative gefordert
„Wir müssen alle an einem Strang ziehen“, sah Kordt das Ziel nur durch eine fraktionsübergreifende Initiative erreichbar. Sie könne Druck ausüben, um das ewige Vertrösten Schwertes zu beenden. Das gelte auch für das weitere Ausbaustück vom Talweg bis zum Ostentor: „Auch da muss Dampf rein, sonst kollabieren wir.“




























