Förderung geht weiter: Beratungsstelle gegen Rechts ist gesichert
SCHWERTE Die Förderung der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechts geht auch im kommenden Jahr weiter. Dieter Frohloff von der Einrichtung in Schwerte zeigte sich erleichtert.
Die Beratungsstelle gegen Rechts wird wohl weiter gefördert. Sie wird zum Beispiel aktiv, wenn Nazis Demos durchführen - wie hier am Schwerter Bahnhof. (Archivfoto: Oskar Neubauer)
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In die Diskussion um die Mobile Beratungsstelle gegen Rechts hat sich das Familienministerium eingeschaltet. Es sei allen Betroffenen in einem klärenden Gespräch versichert worden, dass eine Förderung auch über Ende 2013 gewünscht sei, betonte Sprecherin Katja Angeli.
Konkrete Zusage hätte gefehlt
Anfang des Jahres hatte es Unsicherheiten gegeben, nachdem die Beratungsstelle mit Einrichtungen in Schwerte, Münster, Köln, Vlotho und Wuppertal in einer Pressekonferenz ein mögliches Aus der Förderung beschworen hatte.
Zwar habe Ministerin Christina Schröder im November betont, dass die Extremismus-Prävention fortgesetzt werde. Man habe aber keinerlei Signale erhalten, wie es nach 2013 konkret weitergehen würde. „Da mussten wir deutlich für unsere Interessen eintreten“, betonte Sprecher Hendrik Puls.
Dieter Frohloff von der Beratungsstelle in Schwerte zeigte sich erleichtert über die Fortsetzung der Förderung. Er ist Referent für das Thema Gewalt und Rassismus im Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche Westfalen, bei dem die Beratungsstelle in Haus Villigst angesiedelt ist.































