Straßenunterhalt: Frostschäden klauen ein Fünftel des Etats
SCHWERTE Immer mehr Straßenzüge, die eigentlich in diesem Jahr saniert werden sollten, muss die Stadtentwässerung (SEG) von ihrer Liste streichen. Denn ein Fünftel des gesamten Jahresetats für die Straßenunterhaltung ist bislang in die Schlaglöcher geflossen. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen.
Der Winter hat Schwertes Straßen schwer zugesetzt. (Foto: dpa)
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Eine Tonne Heißasphalt täglich
Stammkunden sind die SEG-Mitarbeiter längst bei den Heißasphalt-Werken in Hohenlimburg, Vorhalle und Lendringsen. Jeden Tag rollt ihr Kolonnenfahrzeug vor, um eine Tonne neues Material für die Schlaglochreparaturen abzuholen.
60.000 Euro für Fremdaufträge
Die Materialrechnungen hat Kaczynski noch gar nicht summiert. Doch allein die Fremdaufträge, die mit eigenen Kräften nicht zu beheben waren, haben schon 60.000 Euro verschlungen. Die Hälfte davon der Michaelisweg, wo überraschend sogar die Tragschicht mit Schotter neu aufgebaut werden musste.
Das 350 000-Euro-Jahresbutget durch Umschichtung aus anderen Etatpositionen aufzubessern, ist nicht möglich. „Man kann keine Mittel aus dem Kanalbau nehmen, weil da Gebühren reinfließen“, verdeutlicht Kaczynski. Und die sind bekanntlich zweckgebunden.
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