Teure Tierliebe: Haustiere kosten oftmals mehrere tausend Euro
SCHWERTE Hausbau oder Pferd? Über 300.000 Euro können Reiter im Laufe eines Pferdelebens für ihren Freund auf Hufen ausgeben. Ein Hund konkurriert da eher mit einem Kleinwagen. Rund 11.000 Euro fallen bei ihm an, wie Tierschutzvereins-Vorsitzender Dr. Stefan Wolf vorrechnet.
Ein Hund als Weihnachtsgeschenk? Dabei sollte auf jeden Fall beachtet werden, welche Folgekosten so ein neuer, kuscheliger Mitbewohner mit sich bringt. (Foto: Bernd Paulitschke)
Tierschutzvereins-Vorsitzender Dr. Stefan Wolf hat auf Grundlage von Daten der Akademie für Tierschutz zwei Beispiel-Rechnungen aufgestellt:
HUND
- 200 bis zu ein paar tausend Euro für Anschaffung
- 96 Euro Hundesteuer im Jahr
- 150 und 300 Euro Basiskosten wie Napf, Körbchen und Leine
- täglich 50 Cent bis 1 Euro für Futter.
- 30 bis 80 Euro für Haftpflichtversicherung
- rund 100 Euro für die jährlichen Impfungen, Entwurmung und Parasitenbehandlung
- 80 bis 100 Euro für zehn Hundeschulstunden im Jahr
Wenn der Hund durchschnittlich 12 bis 13 Jahre alt wird: rund 11.000 Euro Gesamtkosten
PFERD
- ab 3000 Euro für Anschaffung
- 260 bis 800 Euro für monatliche Stallmiete
- 40 bis 250 Euro alle acht Wochen für den Hufschmied
- 250 Euro im Jahr für Haftpflichtversicherung
- 140 Euro für Reitplakette für Geländeausritte
- 300 bis 500 Euro im Jahr für den Tierarzt (bei Verletzungen schnell über 10.000 Euro)
Wenn das Pferd bis zu 35 Jahre alt wird: rund 316.600 Euro Gesamtkosten
Selbst für eine Katze, die 16 bis 18 Jahre alt wird, müsse mit mindestens 9000 Euro gerechnet werden.
Preiswerter ist die Haltung eines Hamsters, der in seinen zwei bis drei Jahren im Käfig etwa 300 Euro erfordert.
Aber selbst bei geselligen Kaninchen oder Meerschweinchen ist mit mindestens 1600 Euro für ein Pärchen zu rechnen.





























