Schälk: Motorrad-Sperrung wird verlängert
ERGSTE Für ein weiteres Jahr bleibt die B 236 im Bereich Schälk am Wochenende für Motorräder gesperrt. Das ist das Ergebnis einer Sitzung der überörtlichen Unfallkommission.
An der Letmather Straße stehen die Schilder, die den Weg über den Schälk an Wochenenden und Feiertagen für Motorradfahrer sperren. (Foto: Reinhard Schmitz)
- Kultkneipe Sylvia Schülke verlässt das "Im Reiche des Wassers"
- Der große Preisvergleich So günstig (oder teuer) ist das Leben in Schwerte
- Ehrung Pablo Nolte ist das Sport-Ass 2011
- Fußball Die Testspiele vom Wochenende in der Vorschau
- Oskar in Indien Die erste Arbeitswoche in Adimali ist um - ein Fazit
Die meisten passierten wochentags zwischen 17 und 20 Uhr. „Es ist davon auszugehen, dass es sich auch hierbei um Freizeitunfälle handelt, wobei sich die meisten hiervon aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ereigneten“, so Michael Overmeyer von Straßen NRW.
Auf Unfallgefahren hinweisen
Mit der Verlängerung der Sperrung wurde allerdings auch der endgültige Beschluss noch einmal hinausgezögert. Die Verlängerung der Sperrung geht mit Aktionen einher, mit denen man bei Motorradfahrern für Einsicht werben will. So will man mit Treffen unter der Überschrift „Kaffee statt Knöllchen“ und Pressearbeit im Hinblick auf die anstehende Motorradsaison auf Unfallgefahren und die Situation gerade auf dieser Strecke hinweisen. Dabei ist auch eine Zusammenarbeit mit Motorradvereinen geplant.
Strecke besonders beliebt
Die Strecke über den Schälk ist wegen ihrer landschaftlichen Schönheit, aber auch wegen ihrer Kurven bei Motorradfahrern besonders beliebt. Allerdings häuften sich dort auch die Unfälle. Durch Beschilderung und Einbau von „Rüttelstrecken“ ließ sich das Unfallaufkommen nicht reduzieren.
Der probeweise für ein Jahr angeordnete Verkehrsversuch – Streckensperrung für Motorräder an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen – habe hingegen wesentlich zur Unfallreduzierung beigetragen.
Motorradfahrer protestieren
Motorradfahrer hatten im vergangenen Sommer gegen dieses Vorgehen mit einem Fußmarsch über die Strecke protestiert. Sie argumentieren, dass die riskante Fahrweise einiger weniger nicht zur Sperrung für alle führen dürfe.




























