Stadtführung: Nachtwächter Uwe Fuhrmann geht - und blickt zurück
SCHWERTE Für Uwe Fuhrmann endet eine Ära. Über zehn Jahre lang war er in der Schwerter Altstadt als Nachtwächter unterwegs. Dieses Amt legt er jetzt nieder, hat aber viele schöne Erinnerungen daran. Mit uns hat er zurückgeblickt.
Uwe Fuhrmann hängt seinen Job als Nachtwächter an den Nagel. Tourismusbeauftragter der Stadt bleibt er aber noch (Foto: Bodo Brauer)
- Volleyball U12 des VCS bei den Westdeutschen Meisterschaften
- Über 30 Grad So geht es Schwertern bei der Sommer-Hitze
- Schwimmen Katharina Krüger mit einer Bestzeit aus Berlin zurück
- ''Eagle Eye'' Für wen filmt dieses Auto Schwertes Straßen?
- Zu schlechtes Wetter Talentetag am Wuckenhof fällt ins Wasser
In Rothenburg ob der Tauber entdeckte Fuhrmann die Nachtwächter-Führungen – auch im Urlaub als Touristik-Beauftragter der Stadt immer auf der Suche nach etwas Neuem, das sich für Schwerte umsetzen lässt.
Von der Idee bis zum Start sollte es aber noch zwei Jahre dauern: Uwe Fuhrmann ließ alte Akten aus dem Stadtarchiv transkribieren, suchte sich in Gerichtsnotizen und Beschwerden allerlei Wissenwertes über die Schwerter Nachtwächter im 19. Jahrhundert zusammen, um seine Führung so authentisch wie möglich zu gestalten
"Wir konnten ziemlich viel über ihre Arbeits- und Lebensverhältnisse in Erfahrung bringen", erzählt Uwe Fuhrmann. Die meisten Nachtwächter seien ziemlich schrullig gewesen. So habe einer von ihnen stets in seinem Sarg genächtigt.
Wie ein Theaterstück
Originalgetreue Kleidung
Gut, dass der Mantel aus gewalktem Filz, den ihm Bettina Wiegand nähte, absolut wasserdicht war. Dazu warme Stiefel, ein Dreispitz, je nach Temperatur Handschuhe, ein Signalhorn, eine Hellebarde und eine Laterne – die fünfte. "Die ist endlich sturmfest."
Hohe Präzision





























