Rathaus II: Neue Diskussion um Verkauf des Gebäudes
SCHWERTE Die Kosten für den Erhalt des Rathauses II übersteigen bei weitem den Preis, der fällig wäre, wenn man für die verbliebenen Mitarbeiter angemessene Amtsstuben anmietet. Deshalb sollen die Ratsfraktionen bis zur nächsten Sitzung am 23. Juni eine Entscheidung treffen.
Die Kosten für den Erhalt des Rathauses II sind zu hoch. Deshalb soll der Rat eine Entscheidung treffen. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Keine Komplett-Sanierung
Eine echte Komplett-Sanierung sei das nicht. Wie berichtet, beschwert sich mittlerweile auch der Personalrat über die unhaltbaren Zustände in dem Gebäude: durchgerostete Fensterrahmen, Einfachverglasung und katastrophale Sanitärbereiche.
Zwischen 800 und 1000 Quadratmeter Bürofläche benötigt die Stadt, um die Mitarbeiter der technischen Bereiche aus dem Gebäude an der Schützenstraße umzusiedeln. Platz wäre in der Nachbarschaft vorhanden.
Verwaltungsstandort aufgeben
Allerdings löst das nicht das Problem mit der Altimmobilie. Bereits 2004 hatte man beschlossen, den Verwaltungsstandort aufzugeben, nach jahrelangen vergeblichen Verkaufsversuchen dann aber 2008 die Rolle rückwärts eingeleitet. Saniert wurde derweil nicht.
Allerdings sind die Chancen, einen Käufer zu finden, seitdem nicht gestiegen. Zumal zwei umliegende Parzellen (rund 5200 Quadratmeter) bereits verkauft wurden, so dass letztlich nur noch das Grundstück mit dem Gebäude mit rund 3600 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
Brandschutz
Bürgermeister Heinrich Böckelühr drängt auf eine Entscheidung. Denn zumindest für Brandschutz müsse man schleunigst Geld in die Hand nehmen, wenn die Verwaltung dort bleiben soll.




























