Marienkrankenhaus: Neuer Kernspintomograph schwebt in die Gemeinschaftspraxis
SCHWERTE Durch eine Öffnung im Dach schwebte am Montag der neue Kernspintomograph in die Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin am Marienkrankenhaus ein.
Am Marienkrankenhaus wurde ein neuer Kernspintomograph instaliert. (Foto: Bernd Paulitschke)
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„Er bildet die Grundlage der Bildgebung“, erklärt Dr. Michael Meyer. Denn ein Teil der Protonen im Körper wird magnetisiert, um die Signale für die Untersuchungsmethode zu liefern. Mit einer magnetischen Flussdichte von 1,5 Tesla ist das Magnetfeld des neuen Gerätes um 50 Prozent stärkeres als beim Vorgänger.
Leistungsfähige Induktionsspule
„Das ist ein wesentlicher Faktor“, freut sich Dr. Meyer auf die Arbeit mit der „Top Maschine“. Damit verfügt die Gemeinschaftspraxis über eines der modernsten Geräte auf dem Markt. Samt leistungsfähiger Induktionsspule und einer ausgereiften Bedienoberfläche des Computers.
Noch schneller und präziser als bisher lassen sich mit dem neuen Kernspintomographen ganze Organgebiete darstellen oder Ganzkörperuntersuchungen vornehmen. Die Patienten werden begrüßen, dass sie in den meisten Fällen mit dem Fuß zuerst in das Gerät geschoben werden können.
Sechsstelligen Betrag investiert
„Das ist ein toller Tag für uns“, sagt Dr. Meyer. Für den „gewaltigen Fortschritt“ hat die Gemeinschaftspraxis einen „höheren sechsstelligen Betrag“ investiert. Denn das Vorgängermodell entsprach noch allen Bestimmungen. Es wurde verkauft, um vielleicht noch in der Dritten Welt – möglicherweise Haiti – gute Dienste zu leisten.
Zwei Wochen wird es noch dauern, bis die neue Anlage angeschlossen und justiert sowie der Untersuchungsraum hergerichtet ist. Schäden hat das Dach übrigens nicht genommen. Denn die Architekten hatten beim Bau vor elf Jahren mitgedacht. Vorsorglich ließen sie ein herausnehmbares Element einbauen. Deshalb brauchten jetzt nur ein paar Betonsparren ausgebaut zu werden, um dem Mobilkran freies Arbeitsfeld zu geben.



























