Nach Kündigung: Ökostation im Naturfreundehaus kämpft um ihren guten Ruf
WESTHOFEN Im Naturfreundehaus auf dem Ebberg herrscht absolutes Rauchverbot – dafür setzen sich Dieter Reisdorf und der Vorstand des Hausverwaltungsverein ein, insbesondere nachdem der Ruf des Hauses gelitten hat. Grund dafür war die fristlose Kündigung von Volker Heimel, der die Leitung der Ökostation im August übernommen hatte.
Volker von Rüden, Dieter Reisdorf und Uwe Berendes (v.l.) vom Hausverwaltungsverein kümmern sich ehrenamtlich um den Fortlauf der Aktivitäten im Naturfreundehaus. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Raucher angepöbelt
„Das war früher mal so, ja. Seit Inkrafttreten des Nichtrauchergesetz im Januar 2008 ist allerdings im gesamten Haus das Rauchen untersagt“, erklärt Reisdorf. Heimel hatte Anti-Rauch-Plakate im Naturfreundehaus aufgehängt und sich selbst nach mehrfacher Aufforderung geweigert diese wieder abzunehmen. Ebenso habe er Raucher vor dem Haus angepöbelt.
Nun gilt es, den Ruf des Hauses wiederherzustellen. Mit großem Aufwand versuchen die Naturfreunde, gebuchte Führungen stattfinden zu lassen. „Durch ehrenamtliche Mitarbeiter sind alle Führungen, die über die Ökostation gebucht wurden, gesichert“, ist Reisdorf stolz. Schließlich genießt die Ökostation landesweit als außerschulischer Lehrort einen guten Ruf.
Unterstützung von Studentinnen
„Besucher, die Führungen, auch mit dem gekündigten Mitarbeiter gemacht haben, waren hellauf begeistert“, erklärt Volker von Rüden, stellvertretender Vorsitzender des Hausverwaltungsvereins. Ehrenamtliche, die sich in der Natur auskennen und möglicherweise auch Führungen übernehmen könnten, werden gern gesehen.
„Wir haben bereits drei Studentinnen gefunden, die uns auf Honorarbasis unterstützen“, freut sich Reisdorf. Schließlich stünden die Türen des Naturfreundehauses für alle Naturfreunde offen – lediglich Glimmstängel müssen draußen bleiben.



























