Osterfeuer in Schwerte - der Rückblick
SCHWERTE Am Wochenende gab es wieder zahlreiche Osterfeuer in und um Schwerte. Wir haben einige besucht - und zum Beispiel ein Feuer ganz ohne Flammen gefunden.
Zu den zahlreichen Osterfeuern kamen - wie hier in Westhofen - viele Eltern mit ihren Kindern. (Foto: Bernd Paulitschke)
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„Das ist mal etwas anderes“, lobten Hannelore Klein und Gregor Nötzel, während sie auf der Kuppe standen und die Eiche betrachteten. „Uns gefällt es gut.“ Und bei den frühlingshaften Temperaturen vermisste niemand die Wärme eines echten Feuers.
Rund 200 Wandhofener waren zum Alten Friedhof gekommen – die meisten zu Fuß. „Wir haben lange Zeit auf ein Osterfeuer verzichtet, weil die Resonanz nicht mehr so gut war“, zeigte sich Frank Kayser, 1. Vorsitzender der Schützen, sehr zufrieden mit der Neuauflage. „Und außerdem haben wir das umweltfreundlichste Osterfeuer von allen.“
39 Osterfeuer angemeldet
Insgesamt 39 Osterfeuer waren in diesem Jahr bei der Stadt angemeldet worden. Die meisten fanden am Karsamstag statt. Auch Fanta Hardes Dream Team gab nach der Zwangspause im vergangenen Jahr wieder alles in den Ergster Ruhrwiesen. „Diesmal meint es der Wettergott gut mit uns“, freute sich Wolfgang „Fanta“ Harde. Im vergangenen Jahr hatten Schneeregen und kalte Temperaturen den meisten Osterfeuerbesuchern das Fest vermiest.
Diesmal kamen die Ergster wieder zahlreich: Zwischen 600 und 800 Besucher nutzten die Gelegenheit, bei Reibekuchen und Bratwürstchen Freunde und Bekannte zu treffen. 300 Eier hatte das Dreamteam für die Kinder in den Ruhrwiesen versteckt. Der Erlös der Traditionsveranstaltung wird in diesem Jahr an die Stiftung Sport gespendet.
Viele Eltern mit Kindern
Die Rohrmeisterei hatte in diesem Jahr erstmals zum Osterfeuer auf die Freifläche hinter dem Industriedenkmal eingeladen. Im Feuerkorb konnten die Besucher Stockbrot rösten und Folienkartoffeln garen. „Wir wohnen in der Innenstadt, da bot sich das an“, so Achim Surmann, der mit seiner Frau und dem elfjährigen Sohn gekommen war. „Ich hätte gedacht, hier wäre noch mehr los“, wunderte sich eine Westhofenerin, dass der Andrang, trotz zentraler Lage, nicht so groß war.
Begeistert zeigten sich dagegen die Organisatoren des Villigster Osterfeuers auf dem Gelände der Friedhofsgärtnerei Knostmann. „Wir waren erstaunt, wie viele Eltern mit ihren kleinen Kindern gekommen waren“, freute sich Josef Knostmann über den enormen Besucherstrom. Die kostenlosen Spiegeleier aus der Riesenbratpfanne lockten rund 500 Besucher auf Gut Böckelühr. Und auch beim Feuer der Westhofener Löschgruppe loderten die Flammen. Diesmal echte.


























