Freitag im ZDF: Paolo Tamburrino produzierte am Grüffelo mit
SCHWERTE Als Kind wollte Paolo Tamburrino Zeichner für Walt-Disney werden und Donald oder Cinderella für Filme aufs Papier bringen. "Und eigentlich bin ich das auch geworden", schmunzelt er.
Paolo Tamburrino hat einen Trickfilm mitproduziert, der heute im ZDF zu sehen ist. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Wer sich von seinem Können überzeugen will, kann das heute um 10.30 Uhr tun. Dann läuft nämlich der preisgekrönte Kinderanimationsfilm „Der Grüffelo“ im ZDF. An dessen Produktion war der Autodidakt und gelernte Grafiker beteiligt. Seine Spezialität sind Farben, Kompositionen und Texturen.
Aufwändige Computerprogramme
Tamburrino erschafft die Figuren nicht, er sorgt dafür, dass sie dreidimensional erscheinen. Mit aufwändigen Computerprogrammen. Normalerweise arbeitet er im Bereich Werbung, lässt den neuen Mini durch unwirkliche Landschaften fahren oder sorgt für eine dreidimensionale Darstellung von Sportschuhen für Werbespots.
Geboren und aufgewachsen ist der Drei-D-Experte in Schwerte. In Iserlohn machte er eine Ausbildung zum Grafiker, bevor es ihn 2006 zu einer Firma nach München zog, die Werbespots herstellt. Münchner ist er noch immer, aber bereits seit 2008 Jahren selbstständig, als Anbieter im Bereich der digitalen Medien-Produktion. Über Mundpropaganda bekam er den Job im Filmteam im vergangenen Jahr.
Aus Knetmasse gebaut
Sechseinhalb Monate arbeitete er mit an den Figuren. Die werden übrigens erst gezeichnet, dann aus Plastilin (Knetmasse) gebaut und zum Schluss im Computer noch einmal erschaffen. Denn erst wenn man Maus, Eule oder den namensgebende Grüffelo einmal als Figur geknetet hat, weiß man, ob die Dimensionen funktionieren.
„Ich freue mich, dass der Film nun endlich auch in seinem Herstellungsland zu sehen ist“, sagt Tamburrino.


























