Planungs-Pannen: Pläne für Ausbau der B236 nach Arnsberg unterwegs
SCHWERTE 23.000 Fahrzeuge täglich, regelmäßig zu hohe Feinstaubwerte – die B236 bleibt Schwertes Verkehrsproblem Nummer 1. Eine Teillösung verspricht der Landesbetrieb Straße. Am Montag will man die Pläne für den Ausbau der Strecke vom Tunnel bis zur Autobahn nach Arnsberg schicken.
Auf Dortmunder Gebiet ist die B236 ausgebaut. Neue Pläne für den Ausbau auf Schwerter Gebiet sollen am Montag nach Arnsberg geschickt werden. (Archivfoto: Bernd Paulitschke )
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BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Es wäre nicht die erste Panne bei der Planung
Im April 2006 hatte man erstmals die Ausbaupläne vorgestellt und stieß dabei auf massive Bürgerproteste und Einwendungen. Über sieben Meter hohe Lärmschutzwälle und mangelnde Fuß- und Radwege regten Anwohner und Verbände auf. Darüber hinaus hatte man einen versteckten Bachlauf bei der Planung übersehen. Das Ganze sollte zügig nachgebessert werden. Dann gab es aber neue Verkehrsprognosen, und die Planung musste komplett erneuert werden.
Mehrere Jahre bis zum Baubeginn
Auch wenn das Verfahren jetzt wieder in Gang kommen sollte, wird es noch einige Zeit dauern, bis der erste Bagger anrückt. Denn wenn die Pläne offen liegen, können die Anwohner erneut ihre Bedenken vortragen. Die müssen von den Planern aufgenommen werden, bevor das Land dann entscheidet.
So ein Verfahren dauert danach noch mindestens zwei Jahre, bevor man überhaupt mit dem Bau beginnen könnte. Zudem droht auch bei den neuen Planungen Ärger. Anwohner hatten bereits bei einer neuen Vorstellung der Pläne im August die hohen Lärmschutzwände auf ihren Grundstücken kritisiert und ihren Widerstand angekündigt.




























