Theater am Fluss: Premiere von „Ein Schädel in Connemara“ am 18. Februar
SCHWERTE Die Tragikomödie „Ein Schädel in Connemara“ des irischen Schriftstellers Martin McDonagh ist die zweite Premiere dieses Jahres im Theater am Fluss. Unter der Regie von Lars Blömer geht die erste Vorstellung am 18. Februar um 19.30 Uhr in Halle 4 der Rohrmeisterei über die Bühne.
»Ein Schädel in Connemara« heißt die Tragikkomödie, die das Theater am Fluss am Donnerstag zeigt. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Mick Dowd, Totengräber des kleinen irischen Ortes Leenane, hat seine Frau Oona vor sieben Jahren bei einem Autounfall verloren. Unter starkem Gedächtnisschwund leidend, ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Die fortschreitende Vereinsamung hat ihn zum Zyniker und Menschenhasser werden lassen.
Platz für neue Tote schaffen
Mick wird von Zeit zu Zeit vom Pfarrer des Dorfes beauftragt, Leichen auf dem Friedhof zu exhumieren und die Knochen im nahen See zu versenken, um Platz für neue Tote zu schaffen. Mick hat bei diesem Vorhaben erstmalig Mairtin, einen ziemlich einfach gestrickten jungen Burschen als Gehilfen dabei.
Das Pikante ist, dass er Oonas Leiche ausgraben muss. Nach dem Unfall stand er unter Mordverdacht, aber man konnte ihm keine Schuld am Tod seiner Frau nachweisen. Lediglich für seine Trunkenheitsfahrt saß er eine Zeit lang im Gefängnis.
Willkommener Kriminalfall
Als Mairtin und Mick das Grab öffnen, finden sie Oonas Gerippe nicht. Es ist gestohlen worden. Welche Rolle wird Mairtins Bruder Tom spielen? Denn dem gelangweilten Dorfpolizisten ist ein Kriminalfall hochwillkommen. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf…
„In der Inszenierung des zweiten Teils der Leenane-Trilogie habe ich mich bei Bühnenbild und Effekten auf einfachste Mittel beschränkt, um McDonaghs rabenschwarzen irischen Humor voll zur Geltung zu bringen“, so Regisseur Lars Blömer.
Skurrile Persönlichkeiten
Im Mittelpunkt stehen die skurrilen, gescheiterten Persönlichkeiten in Leenane – allen voran der zynische Trinker Mick, der zum tragischen Helden wird.
Premiere: 18. Februar, 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen: 19. Februar, 19.30 Uhr; 20. Februar, 19.30 Uhr; 21. Februar, 18.30 Uhr. Karten zu fünf (erm.) und neun Euro über Tel. 25 18 00 und
info@theateramfluss.de sowie in der Ruhrtalbuchhandlung.


























