Sanierung: Probleme mit der Fassade der Gesamtschule
SCHWERTE Eigentlich könnte die Stadt zufrieden sein. Bei der Untersuchung der Gesamtschule, die ja für über 5 Millionen Euro saniert werden soll, entpuppten sich die Heizungs- und Wasserleitungen genau wie die Wände der Sporthalle als gut. Dafür gab es aber eine böse Überraschung bei der Fassade.
Der Probeschnitt im Beton an der Südseite der Gesamtschule zeigt, dass die Fassade ein Fertigteil war. (Foto: Bodo Brauer)
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Jeder Versuch, die Elemente voneinander zu lösen, war vergeblich. Denn offensichtlich hatte man die Verbindungselemente damals nicht an bestimmten Stellen, sondern da angebracht, wo sie gerade passten. „Das wird den Abbruch erheblich aufwändiger machen als veranschlagt“, so Tröger.
Brandschutz muss überarbeitet werden
Eine weitere Überraschung ergab das Brandschutzgutachten. Hierbei stellten die Gutachter fest, dass längst nicht alles in Ordnung ist. Beide Haupttreppenhäuser und auch die Ausgänge ins Freie müssen überarbeitet werden.
Die Kosten für die Arbeit an den Fluchtwegen soll nicht aus den Mitteln für die Sanierung bestritten werden, sondern aus einem eigenen Topf.
Nach den ersten Ermittlungen sind die Kosten für die Gesamtschulsanierung mit 5,6 Millionen Euro noch im Rahmen. Knapp 5,9 Millionen Euro beträgt der Haushaltsansatz. Doch viel Spiel für Unvorhergesehenes bleibt nicht.
Üblicherweise müsste man 430 000 Euro dafür einplanen, erläutert Tröger. 230 000 Euro stünden aber nur zur Verfügung. Dennoch glaubt er, dass man mit diesen Kosten dann auch auskommt.


























