Kino-Geschichten: Rendezvous im Blutwurst-Kino - Schwerter erinnern sich
SCHWERTE La Scala, Reichskrone und Roland - leider gibt es in unserer Stadt keine Kinos mehr. Hier erinnern sich Schwerter an die Zeit der Lichtspielhäuser. Heute geht es um das Blutwurst-Kino, einen beliebten Treffpunkt für Rendezvous.
"Blutwurst-Kino" nannte Ursula Hansen das Roland-Theater am Markt wegen der vielen Gladiatorenfilme im Programm. Sie hat ein altes Foto gefunden, das ihr Cousin Theo Schürmann vor über 50 Jahren aufgenommen hat. (Repro: Reinhard Schmitz)
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BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Ein echter Winnetou-Fan
Winnetou-Fan war die Schwerterin auch. „Ich hatte einen Starschnitt aus der Bravo in meinem Kinderzimmer“, hat sie noch lebhaft das lebensgroße Poster vor Augen, das aus mehreren Zeitschriftenseiten zusammengesetzt wurde: „Ein Nachbarsmädel erschrak sich, als sie es hinter der Tür erblickte: Die kam nie wieder.“
Irgendwo versteckt sich bei Ulrike Berkenhoff sogar noch eine Single-Schallplatte, auf der sich Winnetou als Sänger versuchte. „Die Filme waren gar nicht nach den Büchern“, weiß die Schwerterin, die reihenweise Karl-May-Werke und Bände über die Indianer verschlang: „Die wahre Geschichte hat uns interessiert.“ Deshalb hätte sie auch zu gerne das Museum in Mays Wohnhaus in Radebeul bei Dresden besichtigt, als sie ihre Verwandten in der damaligen DDR besuchte: „Aber das wurde immer abgewimmelt“. Irgendwo in der Nähe muss sich ein Stasi-Objekt befunden haben.
Wer ebenfalls eine Anekdote aus Schwerter Kino-Zeiten zu berichten hat, kann sie an die Mail-Adresse lokalredaktion.schwerte@mdhl.de schicken.
































