Schlaglöcher: SEG-Mitarbeiter haben Liste der Leser vorerst abgearbeitet
SCHWERTE Gemeinsam mit zwei Kollegen kümmert sich Michael Crämer um Schwertes Straßen – und bessert die Stellen aus, die bei unserem Schlagloch-Alarm gemeldet wurden. „Wir sind permanent unterwegs“, erklärt der Mitarbeiter der Stadtentwässerung (SEG).
Mit Besen, Schippe und Stampfer werden die Schlaglöcher ausgebessert. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Der andere füllt das Loch innerhalb von Sekunden mit einer Schippe Kaltasphalt auf. „Dann kommt der Stampfer zum Einsatz und macht alles platt“, grinst Michael Crämer. Jedes Auto, das über das gefüllte Schlagloch fahre, sei ein Gewinn für die Straße. „Dadurch wird der Asphalt erst richtig hart.“
Sieben Stunden im Einsatz
Rund sieben Stunden sind die Männer täglich mit ihrer Schlagloch-Liste im Einsatz – ohne jemals richtig zum Ende zu kommen. „Wegen des harten Winters sind immer wieder neue Stellen betroffen“, erklärt Michael Crämer. Und so scheint es, als habe das Team der SEG einen Wettkampf um den größten Krater der Stadt ausgerufen. „40 Zentimeter Tiefe waren Rekord“, erklärt Renzing.
Erst im Frühjahr könne man sich an die kleineren Löcher wagen. „Sonst hält das Material nicht.“ Dann sollen auch die Löcher Zum Großen Feld, am Klusenweg und in der Friedhofstraße gestopft werden. „An diesen Stellen sind größere Maßnahmen erforderlich“, sagt der SEG-Zuständige, Thomas Kaczynski.
Liste vorerst abgearbeitet
Noch sei nicht absehbar, wie viele Schäden der Dauerfrost insgesamt auf den Straßen hinterlassen habe. „Mit den Schlaglöchern am Talweg, Am Reingsen und am Michaelisweg haben wir aber zumindest die Liste der Leser vorerst abgearbeitet.“
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