Stolpersteine: Schüler setzen sich kunstvoll mit jüdischen Schicksalen auseinander
SCHWERTE Die Stolpersteine in Schwerte sollen an das Schicksal jüdischer Familien erinnern. Am Mittwoch dienten sie auch als Grundlagen für ein Kunstprojekt. Die Teilnehmer der Labora-Maßnahme „Frieden“ nutzen sie, um sich künstlerisch mit der Geschicht auseinander zu setzen.
Aus das Reinigen der Steine gehört zum Projekt. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Frottage heißt die Technik, die Teilnehmer der Labora-Maßnahme „Frieden“ am Mittwoch nutzten, um Grundlagen für ihr Kunstprojekt zu schaffen. Gemeinsam mit Martina Schulte von der Malschule „Kunst mal anders“ setzen sie sich künstlerisch mit der Geschichte der jüdischen Familien auseinander, deren Schicksal auf den Messingplatten vermerkt ist.
Auf Goldfolie übertragen
„Unsere Klasse will auch selbst einen Stolperstein finanzieren“, erklären Elena, Aida, Marvin und Florian. 95 Euro kostet er. Dafür wollen die Schüler ihre Kunstwerke verkaufen. Zunächst aber reinigen sie die Stolpersteine mit einer Paste aus Mehl, Salz und Essig. Dieser Einsatz wird von der ARGE finanziell unterstützt.



























