Städtepartnerschaft: Schwerte-Béthune feiert heute 50-jähriges Bestehen
SCHWERTE Unzählige Male wurde zusammen gefeiert, ausgeflogen, gesungen und Fußball gespielt. Sogar die Hochzeitsglocken läuteten. Normalität im Jahre 50 der Städtepartnerschaft Schwerte-Béthune, deren Jubiläum am Samstag in der Rohrmeisterei gefeiert wird. [Karte]
Zum Gruppenbild aufgestellt haben sich die Kirchenchöre St. Vaast aus Béthune St. Marien Schwerte am 16. Juni 1963. (Foto: Franz Schwieder/Ruhrtalmuseum)
Fotostrecke Historische Bilder aus Béthune
Zur Keimzelle der Idee wurde die Europa Union, deren Kreisverband mit Sitz in Schwerte 1955 gegründet worden war. Er knüpfte Kontakte mit den Jungen Europäischen Föderalisten in Béthune. Ostern 1957 kam die erste Gästegruppe aus Frankreich ins Ruhrtal, der Gegenbesuch erfolgte zu Pfingsten.Partnerschaftsurkunde
Nächster logischer Schritt war die Besiegelung der Städtepartnerschaft am 3. Juli in Béthune. „Der Bürgermeister von Béthune, Henri Pad, und der Schwerter Bürgermeister, Albert Wengenroth, unterzeichneten in einer feierlichen Zeremonie die Partnerschaftsurkunde“, erinnert die heutige Arbeitskreisvorsitzende Marlies Wilkes.
Zu den Pionieren zählten auch die unvergessene Redakteurin der Schwerter Zeitung, Rosel Linner. Und der Heimatchronist Franz Schwieder, dem viele Fotodokumente aus den Anfangsjahren der ältesten Städtefreundschaft Schwertes zu verdanken sind. Diese wurde zum Modell für alle anderen acht Städtepartnerschaften.
Hier liegt die Partnerstadt Béthune:
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