Strecke soll „anwidern“
ERGSTE Aus der Sicht vieler Motorradfahrer sind sie der „Club der Spaßverderber“. Die Rede ist von jener Initiative, die im Mai für Furore sorgte, als sie die Sperrung der B236 für Krad-Fahrer forderte.
Bei Motorradfahrern beliebt: die kurvenreiche B236 zum Schälk hinauf. (Foto: Oskar Neubauer)
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Grund: Die kurvenreiche Strecke oberhalb der JVA ist unter Bikern sehr beliebt, nicht alle halten sich dabei an die Geschwindigkeitsvorgaben. Am Donnerstag trafen sich rund 40 Anwohner zur zweiten Mitgliederversammlung am Schälk.
1,5 bis 2 Zentimeter hoche Bodenwellen
Mit dabei waren auch die Ersten Polizeihauptkommissare aus Hagen und Hohenlimburg, Werner Feldhaus und Horst-Peter Grunwald. Sie warben für die neue Lösung, so genannte „Rüttelstrecken“ einzurichten. 1,5 bis 2 cm hohe Bodenwellen sollen die Straße für Raser unattraktiv machen. Im Detail: Zwei Blöcke hintereinander, dann 20 Meter ohne, anschließend noch einmal fünf Elemente. Alles in deutlichem Abstand zu Kurven: „motorradfreundlich“.
Erfolg auf vergleichbaren Strecken
Das habe auf zwei vergleichbaren Strecken in NRW schon Erfolg gebracht, berichtet Feldhaus. Die Maßnahme erscheint allen sinnvoll. Ein Teilerfolg für die Initiative. Anfang Oktober werden die Rüttelstrecken errichtet. Am 14. November will sich die BI wieder treffen. Die „Rennfahrer“ dürften dann längst auf andere Straßen ausgewichen sein.


























