10-Minuten-Programm: Theater am Fluss lud zur offenen Bühne in die Rohrmeisterei
SCHWERTE Gespannt lauschten die rund 40 Zuschauer am Mittwoch- und Donnerstagabend in Halle 4 der Rohrmeisterei. Denn das „Theater am Fluss“ unter Leitung von Lars Blömer hatte zu einem „Open Stage“-Abend aufgerufen. Jeder konnte etwas aufführen, egal ob Buchlesung, Theater oder Musik.
Sammy Wassermann philosophierte über gesellschaftliche Zwänge. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Am Mittwochabend eröffnete die Schwerter Band „Quintessence“, am Donnerstagabend „Fifteen Years Finding“ die offene Bühne. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Gelegenheit kriegen, hier zu spielen und sogar den Abend eröffnen und abschließen dürfen“, so Fifteen Years Finding. Ihre CD wird die Truppe in Kürze veröffentlichen und so war der „Open-Stage“-Abend eine willkommene Werbung.
Melancholische Gedichte
In gemütlicher Bistro-Atmosphäre lauschte das Publikum anschließend den melancholischen Gedichten von Elisabeth Trelenberg. In den Umbaupausen gab es neben Erfrischungen und Snacks auch eine Fotoshow, in der das „Theater am Fluss“ mit eindrucksvollen Bildern vorgestellt wurde.
Die dritte Vorstellung gab Sammy Wassermann, der in seinem Ein-Mann-Stück „Der Guhl“ über die gesellschaftlichen Zwänge philosophierte. Als Eingewiesener in einer psychologischen Anstalt konfrontierte er das Publikum mit seinen Philosophien.
Katzenroman
Den vorletzten Programm-punkt bildete Lothar Schwengler, der aus seinem Katzenroman „Mensch, Rufus!“ las, der im Mai erscheint. Er handelt von den Katzen Rufus und Paula, die sich wie Menschen unterhalten können und sich über Themen wie Literatur und Sprachverständnis austauschen.
Die sechste und letzte Vorstellung gab der Schwerter Comedian „Der Mattu“, der über sich und seine Probleme mit seiner Größe, seiner Freundin und seinem Job in klassischer Stand-up-Comedy sprach.
Publikumspreis
Am Ende gab es noch einen Publikumspreis für „Fifteen Years Finding“, am Vorabend hatte sich die Band „Quintessence“ durchsetzen können.
„Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in der nächsten Spielzeit wieder einen solchen Abend präsentieren werden“, schloss Leiter Lars Blömer den Abend.




























