Treckertreffen der Traktorfreunde lockt viele Besucher
DRÜPPLINGSEN Vor elf Jahren veranstalteten die Traktorfreunde Refflingsen/Rheinermark ihr erstes Treckertreffen. 20 Trecker stellten sich damals den vielen Besuchern vor. Auch am Sonntag fand das Treffen wieder statt, aber mit einer höheren Anzahl an Fahrzeugen.
Modelle der Treckerfreunde Refflingsen-Rheinermarkaus kamen nach Drüpplingsen. (Foto: Paulitschke )
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Doch es ist nicht allein gekommen. Rund 130 weitere landwirtschaftliche Schleppfahrzeuge haben sich an diesem Wochenende auf dem Dorfplatz in Drüpplingsen versammelt und locken zahlreiche Besucher aus der Umgebung an.
Neuer Veranstaltungsort
Gemeinsam mit den Drüpplingser Oldtimerfreunden haben die Traktorfreunde Refflingsen/Rheinermark zum elften Mal ein Treckertreffen auf die Beine gestellt. Der Veranstaltungsort ist neu, und auch die Kooperation. Die Begeisterung aber war schon immer da, ist sogar noch gestiegen. „Angefangen haben wir mit einem spontanen Treffen vor elf Jahren mit etwa dreißig Fahrzeugen“, verrät Traktorfreund Peter Rietig.
Mit seinen Vereinskollegen Wolfgang Schmidt und Georg Filipczyk steht er auf dem Dorfplatz und lässt anerkennend seine Blicke über die Reihen der versammelten Trecker schweifen. In Reih und Glied aufgestellt stehen hier Maschinen von Lanz Bulldog, Deutz, Fahr, Eicher und Porsche. „Moderne Prinzen fahren Bulldog“, so steht es gut lesbar auf einem der Trecker geschrieben und zeugt vom ganz eigenen Lebensgefühl der Schlepperfans.
Ältestes Fahrzeug von 1938
Die technische Seite erklärt sachverständig und jovial der Landmaschinenmechanikermeister Wilhelm Tembaak: „Dieser Lanz Bulldog von der Familie Becker ist wohl heute das älteste Fahrzeug hier. 1938 hat es Heinrich Becker gekauft, Originalpapiere mit Stempel und Hakenkreuz sind auch dabei“, verkündet der Experte und lässt sich über Technik und PS-Zahlen aus.
Dabei fällt auf: Die meisten Maschinen tragen schon einige Jahre auf dem Buckel, schnurren allerdings noch wie die Kätzchen. Doch das liegt nicht etwa am regelmäßigen Einsatz, wie Peter Rietig verrät: „Die meisten von uns betreiben keine Landwirtschaft, es ist eher ein Hobby.“ Ein arbeitsintensives Hobby, denn jeder „neue“ alte Trecker wird zunächst bis zur letzten Schraube auseinander genommen, schadhafte Stellen entfernt und anschließend zusammengeschraubt. Das kann bis zu 2000 Arbeitsstunden dauern.
Frischvermählte auf dem Trecker
Einsatz findet der auf Vordermann gebrachte Trecker anschließend auf den verschiedensten Gebieten. Michael Rietig fuhr schon ein frischvermähltes Ehepaar von der Kirche nach Hause, Georg Filipczyk fährt auf dem Trecker zum Gottesdienst. Und beim alljährlichen Treckertreffen nehmen sie die Besucher mit. Probefahrten auf dem Beifahrersitz oder im Anhänger vermitteln jedem das einmalige Fahrgefühl.






























