NRW-Jugendwettbewerb: Umfrage zu Homosexualität brachte Schülerinnen Preis ein
SCHWERTE Mit einer Umfrage zum Thema Homosexualität haben fünf Schülerinnen der Gesamtschule Schwerte einen Preis gewonnen. Sie hatten beim NRW-Jugendwettbewerb gegen Homophobie mitgemacht. Die Fragebögen haben ihre Mitschüler ausgefüllt - das Ergebnis überraschte.
Für ihr Projekt zum Thema Homosexualität haben die Gesamtschülerinnen einen Preis des NRW-Jugendwettbewerbs gegen Homophobie bekommen. (Foto: Bernd Paulitschke)
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Ausgeschrieben hat diesen Wettbewerb die Psychosoziale Beratungsstelle für Lesben, Schwule und deren Familien „Rosa Strippe e.V“ unter der Schirmherrschaft von Ministerin Barbara Steffens und der Gruppe Tocotronic. Jugendgruppen waren aufgerufen, sich kreativ mit eigenen Ideen gegen Homophobie zu engagieren.
Ergebnis: Offene Einstellung zu Homosexualität
Das Ergebnis zeigte eine überraschend offene Einstellung der Befragten zu Homosexualität. Nur acht Prozent lehnten Homosexualität im Allgemeinen ab, offen gezeigte Homosexualität bei Männern fanden jedoch ein Viertel der Schüler/innen „eklig“. Nicht ganz überraschend war die Erkenntnis, dass nur drei Prozent der befragten Jungen Zärtlichkeiten unter Frauen „eklig“ fanden. 60 Prozent würden sich auf keinen Fall in der Schule outen, aber 75 Prozent würden ihren Freund oder ihre Freundin beim einem „coming out“ unterstützen.
Verleihung im Gesundheits-Ministerium
Am Montag, 9. Mai, sind alle Preisträger des Wettbewerbs zur Preisverleihung in das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter eingeladen.


























